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Mysteriöses Blaumeisen-Sterben

NABU Euskirchen empfiehlt Futterstellen und Vogeltränken gründlich zu reinigen und zu desinfizieren, wenn dort kranke oder tote Tiere gefunden wurden – Funde unter www.NABU.de/meisensterben melden

Mechernich/Kall – Seit einigen Wochen werden dem Naturschutzbund (NABU) immer wieder apathisch wirkende, oder bereits vermehrt, tote Blaumeisen gemeldet, so Uwe Wegegärtner, NABU-Vorsitzender im Kreis Euskirchen.

Die Krankheit scheint demnach vor allem Blaumeisen, vereinzelt aber auch Kohlmeisen zu betreffen. Die erkrankten Vögel werden laut NABU häufig in der Nähe von Futterstellen beobachtet, wie sie aufgeplustert und mit verklebten Augen und ausgefallenem Kopfgefieder kaum oder gar nicht mehr auf ihre Umgebung reagieren und auch nicht fliehen.

Um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, die vor allem Blaumeisen, vereinzelt aber auch Kohlmeisen betreffen, rät der NABU dazu, Futterschüsseln und Vogeltränken nach Funden von kranken oder verendeten Tieren gründlich zu desinfizieren. Foto: NABU/pp/Agentur ProfiPress

Der NABU rät deshalb: “Achten Sie bitte auf gründliche Sauberkeit an den Futterstellen und stellen Sie die Fütterung ein, wenn Sie erkrankte oder tote Blaumeisen in der Nähe der Futterstellen finden. Bitte berühren Sie die erkrankten oder toten Vögel nicht direkt.” Verwendete Futtergeräte wie auch Vogeltränken sollen danach gründlich gereinigt und desinfiziert werden. Das Futter muss entsorgt werden.

“Bitte machen Sie die Geräte für mindestens eine Woche für die Vögel unzugänglich”, so der NABU: “Wenn Sie erneut mit der Fütterung beginnen wollen, achten Sie bitte sehr genau darauf, dass sich keine krank wirkenden Vögel einfinden und stellen Sie die Fütterung ganz ein, falls das der Fall sein sollte.”

Der NABU bittet darum, erkrankte oder tote Blaumeisen auf der Seite www.NABU.de/meisensterben zu melden, damit ein genaueres Bild von der Ausbreitung der Krankheit ermittelt werden kann.

pp/Agentur ProfiPress