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Wer ist gerne Mechernicher?

Zum 50. Geburtstag der Stadt möchte Franz Kruse diese Frage  in einer Malaktion gemeinsam mit Freiwilligen beantworten – Zudem soll ein großer Schriftzug den Rathaus-Balkon zieren – Am Sonntag, 13. April, von 11 bis 15 Uhr verkauft der Maler in seinem Mechernicher Atelier weitere seiner Kunstwerke zugunsten der Mechernich-Stiftung

Mechernich – Die Stadt Mechernich wird ein halbes Jahrhundert alt. Im August stehen die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen an. Um noch etwas mehr Farbe in die ganze Sache zu bringen, hat der Mechernicher Künstler Franz Kruse große Pläne: „Für den Rathaus-Balkon gestalte ich ein übergroßes Bild zum Jubiläum und daneben einen besonderen Schriftzug.“

Und dieser „Schriftzug“ hat es wahrlich in sich – denn Franz Kruse hat den etwas abgewandelten städtischen Slogan „Wir Mechernicher“ weitergedacht mit den zwei ergänzenden Worten „sind gerne“. So wird der Maler ein künstlerisches „Wir sind gerne Mechernicher“ kreieren und damit seine Heimat feiern, die er so gerne mag. Denn seit über 40 Jahren nennt der die Stadt am Bleiberg sein Zuhause. „So habe ich erlebt, wie sich die Stadt zum Positiven entwickelt hat“, berichtet der Maler, der daher von „der blühenden Stadt, in der wir uns alle so wohl fühlen“ spricht.

„50 Jahre Stadt“ auf der einen Seite, „Wir sind gerne Mechernicher“ auf der anderen: Franz Kruse möchte zum Stadtjubiläum den Rathaus-Balkon zum Kunstwerk machen. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress
„50 Jahre Stadt“ auf der einen Seite, „Wir sind gerne Mechernicher“ auf der anderen: Franz Kruse möchte zum Stadtjubiläum den Rathaus-Balkon zum Kunstwerk machen. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Malaktion für Mechernicher

Doch die Kunst zum Jubiläum soll nicht im Alleingang entstehen. Franz Kruse möchte mit Bürgerinnen und Bürgern der Bleiberg-Stadt in einer gemeinsamen Malaktion der Frage nachgehen, warum sie gerne Mechernicher sind. Wer nun etwas „Atelier-Luft“ schnuppern und seine eigenen künstlerischen Seiten ausleben möchte, soll sich bis Ende April anmelden unter der Mailadresse: art.franzkruse@gmail.com.

Nach einem Vorbereitungstreffen möchte Franz Kruse mit den Freiwilligen im Atelier am Eifelstadion Kunstwerke erschaffen, die zeigen, warum Mechernich so schön ist. Die Kunstwerke auf Malpappen sollen dann ebenfalls im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Stadt Mechernich am 10. August ausgestellt werden.

„Die Bilder sollen zeigen, warum wir Mechernicher uns genau hier so wohl fühlen. Die Landschaft, die Stadt, alles was an unserer Heimat positiv ist, kann gezeigt werden“, so Franz Kruse über die geplante Aktion. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen auch nichts mitbringen, Farbe und Utensilien werden vor Ort bereitgestellt. „Nur die gute Laune sollte am Start sein“, sagt Franz Kruse und freut sich auf die Ergebnisse.

Freuen sich auf die künstlerischen Aktionen zum Stadtgeburtstag: Stadtmitarbeiter Björn Schäfer (v.l.), Manuela Holtmeier (Teamleiterin Politik und Bürgermeisterbüro), Franz Kruse und Kämmerer Ralf Claßen. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress
Freuen sich auf die künstlerischen Aktionen zum Stadtgeburtstag: Stadtmitarbeiter Björn Schäfer (v.l.), Manuela Holtmeier (Teamleiterin Politik und Bürgermeisterbüro), Franz Kruse und Kämmerer Ralf Claßen. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress 

Die Malaktion ist jedoch nicht die einzige, bei der es sich in den kommenden Wochen um Kunst dreht. Ende April räumt Franz Kruse nach zwanzig Jahren sein Atelier am Eifelstadion und macht Platz für seine „Nachfolgerin“, die aus Teheran stammende Künstlerin Sara Sheikhy, deren Werke bereits im Mechernicher Rathaus bewundert werden konnten.

Doch im Atelier hängt noch das ein oder andere Gemälde von Franz Kruse selbst. Verkauft werden sollen seine Werke zugunsten der Mechernich-Stiftung am Sonntag, 13. April, von 11 bis 15 Uhr. „Das ist eine ganz tolle Aktion“, sagt Ralf Claßen, Vorsitzender der Mechernich-Stiftung und Kämmerer. Er bedankte sich bei Kruse für die rund 4000 Euro, die bislang durch die Verkaufsaktion, die gleichzeitig zur Räumung des Ateliers dient, zusammengekommen sind. Ralf Claßen: „Da sieht man seine langjährige Verbundenheit mit Mechernich und unserer Stiftung. Das ist einfach toll.“

Jeremias Slenczka/pp/Agentur ProfiPress