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Ortsbürgermeisterin Julia Lehner meldet: „Eickser Krötentunnel funktioniert“

Mechernich-Eicks – „Naturschutz gelungen!“ schreibt die Eickser Ortsbürgermeisterin Julia Lehner der Mechernicher Agentur „ProfiPress“ zusammen mit einem aktuellen Foto, das eine Ansammlung von Froschlaichgelegen im örtlichen Schlossgraben zeigt.

2023 wurde im Kurvenbereich der Kreisstraße 20 am Eickser Schlossgraben für 280.000 Euro ein Amphibienleitsystem mit Untertunnelung der Fahrbahn geschaffen. Der Plan ist – gemessen am Laichergebnis der vergangenen beiden Jahre – in den Augen der Ortsbürgermeisterin Julia Lehner ein Erfolg. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress
2023 wurde im Kurvenbereich der Kreisstraße 20 am Eickser Schlossgraben für 280.000 Euro ein Amphibienleitsystem mit Untertunnelung der Fahrbahn geschaffen. Der Plan ist – gemessen am Laichergebnis der vergangenen beiden Jahre – in den Augen der Ortsbürgermeisterin Julia Lehner ein Erfolg. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress

Lehner erinnert an die jahrlangen Bemühungen von Natur- und Umweltschützern, die entlang der Kreisstraße 20 Krötenzäune errichteten, die dort an der Straßenüberquerung gehinderten Amphibien regelmäßig einsammelten und in Eimern über die Straße zum Wassergraben des Eickser Schlosses trugen, wo sie ihr Laichgeschäft erledigten.

Diese Nester mit Froschlaich nahm die Eickser Ortsbürgermeisterin Julia Lehner am vergangenen Sonnenwochenende am Wassergraben des Eickser Schlosses auf. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
Diese Nester mit Froschlaich nahm die Eickser Ortsbürgermeisterin Julia Lehner am vergangenen Sonnenwochenende am Wassergraben des Eickser Schlosses auf. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

„Im Frühjahr 2023 wurde schließlich ein fest installiertes Amphibien-Leit-System errichtet, das den menschlichen Einsatz überflüssig machte“, schreibt die Eickser Ortsbürgermeisterin: „Das Foto mit den vielen Froschlaichen zeigt, dass diese Aktion erfolgreich war und der Naturschutz in Eicks gelungen ist.“

Die Baumaßnahme hat der Kreis sich 280.000 Euro kosten lassen, 80 Prozent wurden gefördert. Eicks ist als Schwerpunktbereich für Amphibien bekannt. Dort kommen beispielsweise die Erdkröte, der Fadenmolch, der Bergmolch, der Grasfrosch und der Springfrosch vor. Letztgenannter zählt zu den streng geschützten Arten nach dem Bundesnaturschutzgesetz.

pp/Agentur ProfiPress