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30 Obstbäume minus fünf

Stadt pflanzte Apfel-, Birn- und Kirschbäume auf einer eigens ausgewiesenen ökologischen Ausgleichsfläche – Allerdings wurden inzwischen schon fünf Exemplare von der Streuobstwiese gestohlen – Schaden im Wert von 1.500 Euro

Mechernich-Kommern – 30 Obstbäume reihen sich neuerdings auf einer großen Wiese am Rande des Gewerbegebietes Monzenbend. Die hat ein Unternehmer dort im Auftrag der Stadt gepflanzt. Bei der Obstwiese handelt es sich um eine der ökologischen Ausgleichsflächen, die die Stadt Mechernich bei der Ausweisung neuer Wohngebiete zugesichert hatte.

Christof Marx an jener Wiese, auf der die hochstämmigen Obstbäume als ökologische Ausgleichsfläche angepflanzt wurden. Foto: Mirco Meuser/pp/Agentur ProfiPress

Die 3000 Quadratmeter große Fläche weist den Charakter einer Streuobstwiese auf. Die hochstämmigen Obstbäume wurden über das Areal aufgelockert verteilt. Und zwar so, dass die Wiese gut gepflegt werden kann, so Christof Marx, Diplom-Ingenieur für Landespflege bei der Mechernicher Stadtverwaltung.

Verbiss-Schutz und Weißanstrich

Damit sie einen sicheren Halt zum Anwachsen haben, wurden die jungen Pflanzen mit einem so genannten Drei-Bock gestützt und sollen darüber hinaus mittels Verbiss-Schutz vor Wildtieren geschützt werden. Ein Weißanstrich schützt den Baum außerdem vor starker Sonneneinstrahlung, die ansonsten die Rinde abplatzen lässt, so Grünflächen-Ingenieur Christof Marx. Die Wiese soll verpachtet werden.

Fünf Obstbäume sind schon gestohlen worden. Die Baumhalterungen wurden fein säuberlich durchtrennt. Hinweise an Tel. (0 24 43) 49 41 14 Foto: Christof Marx/pp/Agentur ProfiPress

Allerdings, informierte Marx inzwischen, dass fünf der frisch gepflanzten Obstbäume in einer Nacht-und-Nebel-Aktion gestohlen worden sind: „Die Baumhalterungen wurden fein säuberlich durchtrennt und die Bäume dann aus den Drei-Böcken herausgeholt.“ Der Schaden belaufe sich auf insgesamt rund 1.500 Euro.

Für Hinweise zur Aufklärung des Diebstahls wäre die Stadt äußerst dankbar. Bürger, die etwas in der Nacht vom 18. auf den 19. März festgestellt haben, zum Beispiel Pkw mit Anhänger, sollten sich mit Christof Marx, Telefon (0 24 43) 49 41 14 in Verbindung setzen.

pp/Agentur ProfiPress