Nöthener Heimatgeschichte

Norbert Liebing referiert am Samstag, 11. Januar, ab 19 Uhr im Pfarrheim über Wegeverhältnisse zwischen Nöthen und Münstereifel im 19. Jahrhundert

Bad Münstereifel-Nöthen – Zum Auftakt einer Vortragsreihe der Pfarrgemeinde St. Willibrordus referiert der Münstereifeler Geograph und pensionierte Gymnasiallehrer Norbert Liebing am Samstag, 11. Januar, ab 19 Uhr im Pfarrheim „Willibrordushaus“ über die Wegeverhältnisse zwischen Münstereifel und Nöthen im 19. Jahrhundert.

Der Münstereifeler Geograph und pensionierte Gymnasiallehrer Norbert Liebing referiert am Samstag, 11. Januar, ab 19 Uhr im Pfarrheim „Willibrordushaus“ Nöthen über die schlechten Wegeverhältnisse zwischen Münstereifel und Nöthen im 19. Jahrhundert. Foto: Norbert Liebing/pp/Agentur ProfiPress

Mit Hilfe von Archivmaterial und Karten sowie zahlreichen alten und aktuellen Fotos zeigt der Referent in einem Powerpoint-Vortrag, wie beschwerlich es noch im 19. Jahrhundert war, aus dem Münstereifeler Erfttal nach Nöthen zu gelangen – und umgekehrt.

Die heutige Landstraße wurde erst 1857 gebaut. Bis dahin musste man die Strecke auf holprigen Feldwegen zu Fuß oder mit Fuhrwerken zurücklegen. Diese alten Wege sind größtenteils noch im Gelände erkennbar, auch wenn sie in der Flurbereinigung weitgehend eingezogen wurden.

Schwarz-Weiß-Aufnahme aus dem Powerpoint-Vortrag von Norbert Liebing über die miserablen Wege zwischen Nöthen und dem Münstereifeler Erfttal vor 1857. Foto: Norbert Liebing/pp/Agentur ProfiPress

Michael Schmitz von der veranstaltenden Pfarrgemeinde Nöthen beziehungsweise dem örtlichen Musikverein schreibt: „Besondere Beachtung erhält in dem Vortrag der allseits bekannte »Schwarze Weg«.“ Norbert Liebing hoffe darauf, dass das Publikum ihm bei der Klärung einiger noch offener Fragen behilflich sein kann. Es werden Getränke angeboten. Der Eintritt ist frei – um Spenden für das Nöthener Jugendorchester wird gebeten.

Vorschläge für weitere Vortragsthemen und Referenten werden gerne angenommen. E-Mail an schmitz@gat-mechernich.de.

pp/Agentur ProfiPress