„Blitz, Donner und waagerechter Regen“
37. Fußwallfahrt der Sankt-Matthias-Bruderschaft Kommern nach Trier hatte mit Unwettern zu kämpfen
Mechernich-Kommern/Trier – Zum 36. Mal zog es die Mitglieder der Sankt-Matthias-Bruderschaft Kommern in den vergangenen Wochen zum einzigen Apostelgrab nördlich der Alpen, dem verehrten Sarkophag in der Benediktinerbasilika St. Matthias in Trier.

Der Weg der diesmal 23 Fußpilger ging vom Greesberg über Ripsdorf, Kopp und Burg Ramstein an die Mosel. Bei allen 36 Wallfahrten seit 1987 war Walter Schäfer mit von der Partie. Für ihre 25. Wallfahrt wurde Josefine Engelmann ausgezeichnet, das fünfte Mal pilgerten Sandra Kratz, Heike Schmitz, Klaus Lux und Klaus Sack zum Apostelgrab des für den Verräter Judas Iskariot nachgewählten Matthias.

Brudermeisterin Karin Pilzecker
„Die diesjährige Wallfahrt war sehr beschwerlich, da wir donnerstags und freitags in Unwetter geraten sind“, schreibt Frank Weiermann dem Mechernicher „Bürgerbrief“: „Es donnerte donnerstags so laut, dass man den Eindruck hatte, der Blitz würde im Wald sofort neben uns einschlagen. Freitags wurden wir selbst im Unterstand unter einer Brücke klatschnass. Der Wind war so stark, dass der Regen waagerecht ankam.“

Dem Zusammenhalt und der Stimmung in der Gruppe tat die Witterung keinen Abbruch, so der Bruderschafts-Chronist. Brudermeisterin war einmal mehr Karin Pilzecker. Der stellvertretende Brudermeister Markus Holzheim unterstützte sie dabei.

Prof. Dr. Dr. Hans Fuhs feierte mit den Rückkehrern in St. Severinus die Abschlussandacht.
pp/Agentur ProfiPress