„Spirituell bereichernde Tage“
Jörn Hück berichtet für den „Bürgerbrief“ über die Maria-Martental-Wallfahrt 2022 der GdG St. Barbara
Mechernich – Auch im September 2022 machte sich eine kleine Pilgergruppe aus der Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara Mechernich zu Fuß zum Wallfahrtsort Maria Martental im benachbarten Bistum Trier auf. Verehrt wird dort die „Königin der Märtyrer“.
Die Wallfahrt wurde 2009 vor allem durch Horst Müller ins Leben gerufen. Der Eifelvereinsvorsitzende und frühere Kämmerer der Stadtverwaltung Mechernich engagiert sich in der Kirchengemeinde als Lektor, Kommunionhelfer und Gottesdienstleiter.

Jörn Hück, Kirchenvorstand aus Roggendorf, berichtete dem Mechernicher „Bürgerbrief“ von erlebnisreichen Tagen und vielen spirituellen Erfahrungen unterwegs. Idee und Ziel der Fußwallfahrt sei es, dass sich Gläubige aller Konfessionen im Geist der Ökumene auf den Weg machten. Sie sollen in der Gemeinschaft beim Gehen und Wandern, Singen und Beten, Essen und Trinken, Reden und Schweigen neue Erfahrungen miteinander machen.
Zu diesem Erleben lade die Maria-Martental-Pilgergruppe der GdG St. Barbara Mechernich auch 2023 alle Interessierten ein. Der Pilgerweg beginnt am ersten Tag mit einer Messe um 8 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Mechernich.
Zwischenstopp bei den 14 Nothelfern
Mittagsrast wird in Vussem gehalten, weiter geht es auf Schusters Rappen über Zingsheim und Engelgau (Ahekapelle) bis Blankenheim, wo übernachtet wird. Die Etappe ist 22,3 Fußkilometer lang.

Der zweite Pilgertag führt über Ripsdorf, Mirbach, Wiesbaum und Kerpen bis zur Übernachtung in Niederehe (24,6 Kilometer), der dritte Tag über Stroheich, Dockweiler und Rengen zur Übernachtung in Darscheid (20,8 km). Pfarrer Erik Pühringer von der Mechernicher GdG stieß schließlich dazu und feierte mit den Pilgern in der Kapelle St. Brigida in Hörscheid die Messe.
Der vierte Tag führt die Wallfahrer von Darscheid über Schönbach, Ulmen und das Enderttal zum Pilgerziel in Maria Martental (18,6 km). Dort nahmen die sechs Mechernicher um 17 Uhr an der Heiligen Messe teil. Mit dem eigenen Trossfahrzeug, das Horst Müller steuerte, ging es zurück in die Heimat.
Jörn Hück bringt in seinem Bericht für den „Bürgerbrief“ seine Hoffnung zum Ausdruck, dass sich für die Wallfahrt im September 2023 wieder mehr Wallfahrer bei Horst Müller oder ihm anmelden. In den Anfangsjahren waren es immer um die 15 Gläubige, die die vier spirituell und körperlich bereichernden Tage auf sich nahmen. Das persönliche Gepäck muss übrigens nicht jeder selber schleppen. Es wird im Trossfahrzeug von Horst Müller transportiert.
pp/Agentur ProfiPress