Spaß am Schwimmen

Wassergewöhnung ist schon vor dem Schwimmkurs wichtig – Spielerisch das Wasser und erste Schwimmübungen kennenlernen – Tipps vom Team der Eifel-Therme Zikkurat

Mechernich-Firmenich – An einem warmen Sommertag ist das kühle Wasser im Schwimmerbecken der Eifel-Therme Zikkurat in Firmenich genau das Richtige. Während einige Schwimmer routiniert ihre Bahnen kraulen, trainiert der siebenjährige Maximilian Sauder zusammen mit seiner Mutter Kathrin und Bruder Sebastian für das Seepferdchen-Abzeichen. „Ob die Kinder mit ihren Eltern oder im Schwimmkurs das Schwimmen lernen – wichtig ist, dass sie das Element Wasser schon vorher spielerisch kennenlernen“, sagt Verena Kremer, Kursleitung in der Eifel-Therme Zikkurat.

„Für alle Beteiligten – Kursgeber, Eltern und vor allem die Kinder – ist es einfacher, wenn das Kind zu Beginn eines Schwimmkurses schon grundlegende Dinge beherrscht, zum Beispiel den Kopf unter Wasser tauchen kann“, erklärt Christian Klein, Betriebsleiter der Eifel-Therme Zikkurat. Für die Wassergewöhnung sei es erst einmal wichtig, dem Kind Sicherheit zu geben. „Eltern können mit ihren Kindern auf dem Arm erstmal ohne Schwimmhilfen ins Wasser gehen, ein bisschen auf und ab hüpfen, ins Wasser blubbern oder mit einer Gießkanne Wasser über Arme, Hals und Kopf laufen lassen“, so Verena Kremer.

Der siebenjährige Maximilian Sauder trainiert mit Mutter Kathrin für das Seepferdchen-Abzeichen. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Seepferdchen: Neue Regeln seit 2020

Mit der Wassergewöhnung beginnt auch ein Schwimmkurs für Anfänger – allerdings sind diese vorerst noch ausgebucht. „Wir haben unsere Warteliste vor einem Jahr geschlossen und arbeiten die Anfragen immer noch ab – aber es ist ein Ende in Sicht“, betont Christian Klein. Unabhängig von der Warteliste finden in den Schulferien zusätzliche Crash-Kurse statt, in denen Schwimm-Anfänger noch einen der begehrten Plätze ergattern können.

Nach der Wassergewöhnung geht es im Schwimmkurs an die Technik: nach dem Gleiten im Wasser kommen Arm- und Beinbewegungen dazu. Seit 2020 gilt außerdem die neue Regel, dass beim Bauchschwimmen erkennbar ins Wasser ausgeatmet werden muss. „Das gibt dem Kind mehr Sicherheit, weil es lernt, den Kopf unterzutauchen“, sagt Verena Kremer und Christian Klein ergänzt: „Das befürworten wir, schließlich macht man ein Schwimmabzeichen, um sich danach auch sicher im Wasser bewegen zu können.“

Das Team der Eifel-Therme Zikkurat (v. l.: Verena Kremer, Nina Ernst und Christian Klein) ermuntert Eltern, ihre Kinder aktiv und mit Spaß ans Wasser zu gewöhnen. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Tauchen und springen

Für das Seepferdchen-Abzeichen müssen die Kinder schließlich noch vom Beckenrand ins tiefe Wasser springen und nach einem Ring im Nichtschwimmerbecken tauchen. „Auch hier können die Eltern ihre Kinder vorbereiten, lassen sie vom Beckenrand in ihre Arme springen oder einen Ring von der ersten Stufe am Beckenrand hochholen, sodass erstmal nur der Mund unter Wasser ist“, schlägt die Kursleiterin vor. Viele Kinder schaffen ihr Seepferdchen-Abzeichen dann sogar ohne Schwimmkurs. Wichtig sei nur, keinen Druck aufzubauen, sondern den Spaß am Schwimmen zu fördern.

Dass Schwimmen Spaß macht, zeigt sich schon an der Anzahl der Kurse in der Eifel-Therme Zikkurat. An vier Wochentagen finden aktuell insgesamt 33 Kurse statt, vom Baby- bis zum Erwachsenenschwimmen. Und auch der siebenjährige Maximilian hat ganz offensichtlich Spaß – und ist zurecht stolz, wenn er wieder eine Bahn ganz alleine geschwommen ist.

pp/Agentur ProfiPress