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Sirenen bleiben heute stumm

Neues Netz für das Stadtgebiet Mechernich ist in Arbeit – Bestehende Anlagen dienen lediglich der Alarmierung der Feuerwehr – Daher keine Beteiligung am landesweiten Warntag am Donnerstag, 8. September – Warten auf den Förderbescheid

Mechernich – Wer die Warn-Apps Nina oder Katwarn auf seinem Handy installiert hat, wird am Donnerstag, 8. September, um 11 Uhr eine Push-Benachrichtigung erhalten. Ansonsten bleiben die Sirenen im Mechernicher Stadtgebiet zum landesweiten Warntag stumm. Grund dafür sind die bestehenden Anlagen, die aktuell lediglich dazu dienen, die Feuerwehr zu alarmieren. Neue Sirenenanlagen sind bereits in Arbeit, allerdings fehlt neben der finalen Abstimmung zu den Standorten noch ein Förderbescheid.

Mechernich wird sein Sirenennetz ausbauen, aktuell sind die bestehenden Anlagen aber nicht dazu geeignet, um sich am landesweiten Warntag zu beteiligen. Hier zeigt der städtische Mitarbeiter Constantin Hochgürtel auf die bisherige tellerförmige Sirene Typ E57 auf dem ehemaligen Casino. Auch sie soll ersetzt werden durch eine elektronische Hochleistungssirene. Archivfoto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich wird sein Sirenennetz ausbauen, aktuell sind die bestehenden Anlagen aber nicht dazu geeignet, um sich am landesweiten Warntag zu beteiligen. Hier zeigt der städtische Mitarbeiter Constantin Hochgürtel auf die bisherige tellerförmige Sirene Typ E57 auf dem ehemaligen Casino. Auch sie soll ersetzt werden durch eine elektronische Hochleistungssirene. Archivfoto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Eine Warnung der Bevölkerung mittels Warntönen ist aufgrund der bestehenden Steuerungstechnik nicht möglich“, sagt Mechernichs Feuerwehrchef Jens Schreiber. Der Ausbau eines neuen Netzes wird aktuell vorangetrieben. „Sobald die Ausführungsplanung vorliegt und die Schlussabstimmung zu den Standorten erfolgt ist, soll die Umsetzung ausgeschrieben werden“, so der Verwaltungsmitarbeiter weiter. Die Mittel seien bereits im Haushalt veranschlagt und auch Fördermittel seien beantragt. „Ein Förderbescheid liegt leider noch nicht vor. Voraussichtlich im nächsten Jahr wird mit der Umsetzung und dem Aufbau der neuen Sirenen begonnen.“

Das Mechernicher Konzept sieht für die Übergangszeit mobile Anlagen vor. Damit können gezielt Warntöne abgesetzt und Durchsagen mit Hinweisen an die Bevölkerung abgespielt werden, erläutert Mechernichs Feuerwehrchef Jens Schreiber Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Das Mechernicher Konzept sieht für die Übergangszeit mobile Anlagen vor. Damit können gezielt Warntöne abgesetzt und Durchsagen mit Hinweisen an die Bevölkerung abgespielt werden, erläutert Mechernichs Feuerwehrchef Jens Schreiber Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Mobile Sirenen im Einsatz

Diese neuen Sirenen werden dann vorrangig zu Zwecken der Bevölkerungswarnung eingesetzt. Eine Alarmierung der Feuerwehr mittels dieser Sirenen wird als Redundanz, also als zusätzliche Reserve, vorgehalten. Für die Übergangszeit sieht das Mechernicher Konzept vor, mit Lautsprecherdurchsagen und mobilen Sirenen zu agieren. „Fünf zusätzliche mobile Anlagen wurden bereits angeschafft. Die sind an verschiedenen Feuerwehrstandorten im Stadtgebiet und beim Ordnungsamt stationiert“, erklärt Feuerwehrchef Jens Schreiber. Mit den Geräten könnten gezielt Warntöne abgesetzt werden. Zudem können damit konkrete Durchsagen mit Hinweisen an die Bevölkerung abgespielt werden.

pp/Agentur ProfiPress