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Malteser bevölkerten Burg Satzvey

Bundesjugendlager fand nach Corona-Pause endlich wieder in einem großen Rahmen statt – Laut Presseberichten tauchten die Teilnehmer ein in die Welt der Märchen, Fabeln und Abenteuergeschichten

Mechernich-Satzvey – Burg Satzvey war jetzt für eine Woche Schauplatz des Bundesjugendlagers der Malteser. Insgesamt 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bevölkerten die Wiesen rund um das mittelalterliche Gemäuer. Wie Presseberichten in Kölnischer Rundschau und Kölner Stadt-Anzeiger zu entnehmen ist, tauchten die Teilnehmer unter dem Motto „Es war einmal – es wird einmal“ ein in die Welt der Märchen, Fabeln und Abenteuergeschichten von Aschenputtel bis Zwerg Nase ein.

„Die Malteser Jugend trifft sich jedes Jahr sich in einer anderen Region Deutschlands. Nachdem das Lager pandemiebedingt 2020 ausfallen musste und 2021 in regionale Minilager umgewandelt wurde, ist die Freude nun besonders groß, sich endlich wieder in einer großen Runde treffen zu können“, schreibt Redakteur Wolfgang Kirfel. Er zitiert Martin Kaesberger vom Presseteam wie folgt: „Für die Ausrichtung des Bundesjugendlager können sich die Diözesen bewerben.“ Die Entscheidung, das Zeltlager im Erzbistum Köln zu veranstalten, sei bereits vor sechs Jahren gefallen.

Mit einem Gottesdienst wurde das Bundesjugendlager der Malteser eröffnet. Insgesamt 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bevölkerten die Wiesen rund um Burg Satzvey.  Foto: Wolfgang Kirfel/pp/Agentur ProfiPress

Lagerfeuer, Spiel und Spaß

Weiter heißt es in dem Artikel: Das Jugendlager findet alle zwei Jahre statt. Vorbereitet und durchgeführt wird es von rund 80 Teammitgliedern. Begleitet werden die Kinder und Jugendlichen von der Gruppenleitung ihrer Malteser Jugendgruppe vor Ort. Von Satzvey aus erkunden die Teilnehmer in den sieben Tagen bei einem Gruppenausflug das Rheinland und bekommen rund um die Jurtenburg Lagerfeuer, Spiel, Spaß und Gesang geboten. „In verschiedenen Sozialaktionen können sich die Kinder und Jugendlichen zudem für andere oder die Umwelt einsetzen“, erklärt Bundesjugendsprecherin Sandra Dransfeld.

Laut Pressebericht wurde das Zeltlager am letzten Juli-Sonntag mit einem Gottesdienst mit dem Diözesanjugendseelsorger José Pérez-Pérez aus Köln eröffnet. Anschließend sei dann erst einmal die Anlage rund um die Burg erkundet worden. Die zentrale Anlaufstelle sei die Jurtenburg, ein riesiges Zelt mit Feuerstelle. „Da wird tagsüber ein buntes Programm mit verschiedenen Sportarten, Stockbrotbacken und Basteln angeboten“, berichtet Annika Schäfer vom Presseteam.

Gemeinschaft erfahren und neue Leute kennenlernen: Luisa (v.l.), Pauline, Leon und Kilian aus Emsdetten freuten sich auf ein tolles Zeltlager. Foto: Wolfgang Kirfel/pp/Agentur ProfiPress

Spendensammeln für die Ukraine

Redakteur Wolfgang Kirfel verweist zudem darauf, dass auch aktuelle Themen wie die Klimakrise oder der Ukraine-Krieg werden bei dem Treffen angesprochen wurden. „Wir sammeln bei dem Zeltlager Spenden für die Malteser Jugend in der Ukraine“, sagt Schäfer. Zudem würden Jutebeutel, Buttons und andere Dinge gegen eine Spende abgegeben. Normalerweise seien bei dem Bundesjugendlager auch immer Kinder und Jugendliche aus der Ukraine, Polen oder anderen osteuropäischen Ländern dabei. „Diesmal hat das leider nicht geklappt, auch weil viele Malteser aktuell in Hilfsprojekte für die Ukraine eingebunden sind“, berichtet Schäfer.

Wie den Presseberichten zu entnehmen ist, legen die Malteser viel wert auf Nachhaltigkeit. So gebe es bei dem Zeltlager eine Kleidertauschbörse. Die Kleidung der Malteser werde fair und nachhaltig produziert. Zudem seien viele Gruppen mit dem Zug angereist. Das rund 20-köpfige Küchenteam, das die rund 500 Teilnehmer von morgens um 6 bis abends um 22 Uhr versorge, kaufe die Produkte in der Region ein und versuche auf Verpackungen zu verzichten. Verpackungsmüll werde dadurch reduziert, dass jeder Teilnehmer seine eigene Trinkflasche und eine Brotdose mitbringe.

Das Motto der Malteser Jugend ist „Lachen. Helfen. Lernen. Glauben“.  Dazu wird die Sprecherin der Organisation in den Medien der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft wie folgt zitiert: „Wir sind ein Jugendverband, in dem man Gemeinschaft erleben und in dem man auch in jungen Jahren schon Verantwortung übernehmen kann.“ beschreibt die Sprecherin die Organisation. Dabei gehe es überall demokratisch zu: „In dem Zeltlager haben wir einen Kinder- und Jugendrat, der jeden Abend zusammenkommt, um über den Tag und die Wünsche der Teilnehmer zu sprechen.“

Sport, Stockbrot backen und basteln: In der geräumigen Jurtenburg wurde den Teilnehmern ein abwechslungsreiches Programm geboten. Foto: Wolfgang Kirfel/pp/Agentur ProfiPress

Gemeinschaft erfahren

Dass sich die Teilnehmer bei dem Zeltlager einbringen müssen, versteht sich bei einer derartigen Veranstaltung fast von selbst. So gebe es unter anderem einen Wach- und einen Spüldienst sowie einen Platz- und einen Toilettendienst. Das Bundesjugendlager, das bei vielen Malteser Jugendlichen ein fester Bestandteil der Sommerplanungen ist, ist die größte gemeinschaftliche Aktion des Jugendverbands. Das Zeltlager wird seit 1982 veranstaltet. Bundesweit engagieren sich rund 7500 Mitglieder in etwa 450 Gruppen.

Redakteur Wolfgang Kirfel hat für seinen Bericht unter anderem auch mit Pauline, Luisa (beide 17 Jahre), Kilian (14) und Leo (13) aus Emsdetten unterhalten. „Hier kann man Gemeinschaft erfahren und neue Leute kennenlernen“, sagt Pauline gegenüber dem Autor des Artikels. Sie sei zum ersten Mal dabei. Für Leon und Kilian ist es schon das dritte Zeltlager, sie können vergleichen. Während Leon sich auf die Großgruppenspiele freut, ist Kilian froh, dass das Programm noch genügend Raum für eigene Aktivitäten lässt. Luisa ist mit dem Auftakt auch zufrieden: „Ich habe schon einige Leute wieder getroffen, die ich bei anderen Veranstaltungen der Malteser kennengelernt habe.“

pp/Agentur ProfiPress