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„Teil eines tollen Teams“

Mit Kati Jakob (46) zieht nach Silvia Jambor die zweite Fachbereichsleiterin Bildung, Soziales und Tourismus) ins Mechernicher Rathaus – Seit sechseinhalb Jahren Lebensmittelpunkt in Mechernich-Bergheim, vom Stadtrat einstimmig nominiert

Mechernich – Kati Jakob (46) aus Mechernich-Bergheim ist neue Fachbereichsleiterin für den Bereich Bildung, Soziales und Tourismus bei der Stadtverwaltung Mechernich. Die bisherige Integrations- und Anti-Diskriminierungsbeauftragte der Stadtverwaltung Euskirchen und vormalige Bildungsmonitorerin und Bildungskoordinatorin der Kreisverwaltung Euskirchen war im Sommer unter mehreren Bewerbern vom Stadtrat Mechernich einstimmig gewählt worden.

Amtsvorgänger Holger Schmitz, der über 40 Jahre bei der Stadtverwaltung Mechernich wirkte, hat Kati Jakob seit September selbst in ihr neues Aufgabengebiet eingearbeitet: „Er verfügt über großes Wissen, hatte Erfolg und unglaublich viele und gute Kontakte.“ Die offizielle Stabübergabe zwischen beiden fand zum Jahreswechsel statt.

Kati Jakobs (46) Fachbereich ist für die Asylbewerberleistungen, Flüchtlingsarbeit und die Integration Zugewanderter zuständig, erhebt die Beiträge der Kindergärten und Offenen Ganztagsschulen, verwaltet Kulturarbeit und Fremdenverkehr und ist die Behörde für sechs Schulen, die Grundschulen Kommern, Lückerath, Mechernich und Satzvey, sowie städtische Gesamtschule und Gymnasium am Turmhof. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Kati Jakobs (46) Fachbereich ist für die Asylbewerberleistungen, Flüchtlingsarbeit und die Integration Zugewanderter zuständig, erhebt die Beiträge der Kindergärten und Offenen Ganztagsschulen, verwaltet Kulturarbeit und Fremdenverkehr und ist die Behörde für sechs Schulen, die Grundschulen Kommern, Lückerath, Mechernich und Satzvey, sowie städtische Gesamtschule und Gymnasium am Turmhof. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Die gebürtige Dresdnerin, die Soziologie und Politik in Hagen studiert hat, wirkte zuvor 16 Jahre lang in Baden-Württemberg, unter anderem in der Schulsozialarbeit, die längste Zeit leitete sie eine Jugendeinrichtung in Esslingen. Als ihr Mann Axel sich erfolgreich auf eine Stelle bei der Kreisverwaltung Euskirchen bewarb, gab die junge Familie, zu der auch eine heute neunjährige Tochter gehört, ihre liebgewordene süddeutsche Heimat und Freundeskreis auf und zog nach Bergheim.

Bouldern und Radfahren

Das war vor sechseinhalb Jahren. Mittlerweile fühlen sie sich in der Eifel und am Bleiberg ausgesprochen wohl. Freilichtmuseum und Hochwildpark Kommern gehören zu ihren Lieblingsorten. Auch die Eifeltherme Zikkurat ist ein Anziehungspunkt für die neue Fachbereichsleiterin und ihre Familie.

Kati Jakob liebt Tourenradfahren und Bouldern. Mit ihrem Mann Axel hat sie die Ostsee ohne Russland auf 3500 Radkilometern umrundet. Klettern ohne Kletterseil und Klettergurt an Felsblöcken, Felswänden oder an künstlichen Kletterwänden bis zur Absprunghöhe ist ein weiteres Hobby – neben Volleyball und der ambitionierten Fotographie. Menschenportraits und das Leben im öffentlichen Raum („Street-Fotografie“) sind bevorzugte Motive und Genres.

Personalchef Dezernent Ralf Claßen begrüßt die neue Fachbereichsleiterin Kati Jakob vor dem Rathaus in der Bergstraße. Die gebürtige Dresdnerin wurde vom Stadtrat unter mehreren Bewerbern einstimmig gewählt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Personalchef Dezernent Ralf Claßen begrüßt die neue Fachbereichsleiterin Kati Jakob vor dem Rathaus in der Bergstraße. Die gebürtige Dresdnerin wurde vom Stadtrat unter mehreren Bewerbern einstimmig gewählt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Die 46-Jährige ist jetzt eine von fünf Fachgebietsleitern im Rathaus Mechernich, der zweithöchsten Verwaltungsleitungsebene hinter Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, dem Ersten Beigeordneten Thomas Hambach und Dezernent Ralf Claßen. Mit ihr (Fachbereich 3, Bildung, Soziales und Tourismus) und der bereits amtierenden Fachbereichsleiterin Silvia Jambor (4, Ordnungswesen und Bürgerservice) befinden sich jetzt zwei Frauen in der Chefetage.

„Ich habe ein tolles und engagiertes Team übernommen“, sagte Kati Jakob vor den Feiertagen im Gespräch mit dem „Bürgerbrief“ über ihr knappes Dutzend Mitarbeiter, darunter die Teamleiterinnen Sabine Bel (Soziales) und Kerstin Lehner (Schule und Kultur). Ihr Fachbereich sei ein komplexes und interessantes „Gesamtpaket“.

Politik und Soziologie

Ihr bisheriger Werdegang mit Soziologiestudium, eigenen Erfahrungen im Jugendbereich, im kommunalen Bildungsmanagement, Monitoring und in der Integration seien von großem Nutzen für den neuen Führungsjob, erklärte Kati Jakobs im Interview: „Mein Knowhow und Netzwerk aus den bisherigen Tätigkeiten seit 2016 im Kreis Euskirchen bringe ich natürlich mit ins Mechernicher Rathaus.“

Dass sie in der Stadt auch selbst mit ihrer Familie lebt und ihre Tochter in der Kommune zur Schule geht, in der sie leitend mitwirkt, empfindet Kati Jakob als positiv: „Es ist die Mischung aus vielen Erfahrungen an unterschiedlichen Stellen und die intensive Bindung an Mechernich, die mich für die zukünftige Arbeit optimistisch stimmen.“

Das bleibe auch so, hoffe sie, wenn neue Aufgaben hinzukommen und obwohl die soziale Lage im Land alles andere als entspannt ist. So bekam und bekommt ihr Fachbereich am 1. Januar und 1. Februar zwei neue Stellen für die Bearbeitung „Wohngeld Plus“ nach der bundesweiten Wohngeldreform.

Ihr Fachbereich ist für die Asylbewerberleistungen, Flüchtlingsarbeit und die Integration Zugewanderter zuständig, erhebt die Beiträge der Kindergärten und Offenen Ganztagsschulen, verwaltet Kulturarbeit und Fremdenverkehr und ist die Behörde für sechs Schulen, die Grundschulen Kommern, Lückerath, Mechernich und Satzvey, sowie städtische Gesamtschule und Gymnasium am Turmhof.

„Verwaltung schnell und modern“

Kati Jakob hat auch schon zuvor „von außen“ einen absolut positiven Blick auf die Stadtverwaltung Mechernich geworfen: „Ich hatte mich auch früher schonmal auf eine Stelle im Rathaus an der Bergstraße beworben. Ich habe den Eindruck, dass hier viele Abläufe schneller funktionieren. Die Stadt Mechernich tut nicht nur so, sie hat tatsächlich eine moderne Stadtverwaltung.“ Die 46-Jährige freut sich, jetzt ein Teil dieses Teams zu sein.

pp/Agentur ProfiPress