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Sacro-Pop für die Hilfsgruppe

Band „Spirit“ spendete 600 Euro vom Verkauf ihres Albums „Karussell“ an den Kaller Verein – Willi Greuel: „Ukraine-Hilfe läuft bestens“ – Eltern die Überführung ihres verstorbenen Kindes in die Heimat ermöglicht

Kall/Mechernich – Sie sind seit mehr als 15 Jahren in der Eifel unterwegs, um Kirche lebendig und abwechslungsreich zu gestalten. „Spirit“ nennt sich die Band mit acht Musikern, die mit frischem Sacro-Pop Jugendmessen, Hochzeiten, Weihnachtsmärkte oder auch private Feiern mit einer vielfältigen musikalischen Mischung begleiten. Nun spendeten sie ganze 600 Euro aus den Einnahmen ihres neuesten Albums „Karussell“ an die Hilfsgruppe Eifel, erstmals auch mit fünf eigenen Stücken.

Eine Spende von 600 aus dem Verkauf des Albums „Karussell“ übergaben die „Spirit“-Musikerinnen Kathrin Wallraf (2.v.l.) und Stefanie Reichenberger (2.v.r.) an Kathi Greuel (links) und Damar Poth (rechts) von der Hilfsgruppe Eifel. Foto: Reiner Züll/ pp/Agentur ProfiPress
Eine Spende von 600 aus dem Verkauf des Albums „Karussell“ übergaben die „Spirit“-Musikerinnen Kathrin Wallraf (2.v.l.) und Stefanie Reichenberger (2.v.r.) an Kathi Greuel (links) und Damar Poth (rechts) von der Hilfsgruppe Eifel. Foto: Reiner Züll/ pp/Agentur ProfiPress

Die auch in Mechernich bekannte Band „Spirit“ sind Bandleader Michael Remer, Kathrin Wallraf, Simon Bungartz, Maike Ziemann, Stephanie Reichenberger, Anna Jardin, Svenja Keutgen und Maja Diederichs. Die Band covert sowohl bekannte Stücke aus Rock und Pop als auch gefühlvolle Balladen und modernes geistliches Liedgut. Kathrin Wallraf: „Für uns spielt nicht nur die Musik, sondern auch der Glaube eine Rolle“. Nun besuchte sie das Monatstreffen der Mechernich-Kaller Hilfsgruppe Eifel mit ihrer Bandkollegin Stephanie Reichenberger und übergab den Spendenscheck an Kathi Greuel und Damar Poth.

Verschonte halfen Betroffenen

Weil alle Musiker der Band von der Hochwasser-Katastrophe im Juli 2021 verschont geblieben seien, habe man zum Start des Album-Verkaufs beschlossen, einen Teil der Einnahmen an den gemeinnützigen Verein zu spenden, der viele Flutbetroffene unterstützt hatte.

Seit mehr als 15 Jahren tourt die Sacro-Pop-Band „Spirit“ durch Eifeler Kirchen und Säle. Für die Band spielt nicht nur die Musik, sondern auch der Glaube eine große Rolle. Foto: Wallraf/pp/Agentur ProfiPress
Seit mehr als 15 Jahren tourt die Sacro-Pop-Band „Spirit“ durch Eifeler Kirchen und Säle. Für die Band spielt nicht nur die Musik, sondern auch der Glaube eine große Rolle. Foto: Wallraf/pp/Agentur ProfiPress

Mit Technik und mit Instrumenten ist die Band bestens aufgestellt. Gitarre, Bass, Schlagzeug, E-Piano, Oboe, Keyboard und Percussions machen die Vielseitigkeit möglich, die „Spirit“ auszeichnet. Ein weiteres Merkmal sind die Gesangsparts vom starken Solo bis hin zum mehrstimmigen Chorgesang. Seit Dezember tourt die Band nun schon durch die Eifel.

1000 Euro aus Kall und Gemünd

Eine weitere Spende über ganze 1000 Euro bekam die „Hilfsgruppe Eifel“ von Roswitha Schmidt aus Kall und Marianne Werner aus Gemünd. Die beiden Frauen basteln und backen schon seit Jahren im Herbst und der Vorweihnachtszeit und verkaufen ihre Sachen beim Zülpicher Markt und in Kall beim Weihnachtsmarkt des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier.

Roswitha Schmidt und Marianne Werner haben ihre Backwaren und Basteleien auf Märkten in Zülpich und Kall verkauft und der Hilfsgruppe Eifel den Erlös von 1000 Euro gespendet. Foto: Reiner Züll/ pp/Agentur ProfiPress
Roswitha Schmidt und Marianne Werner haben ihre Backwaren und Basteleien auf Märkten in Zülpich und Kall verkauft und der Hilfsgruppe Eifel den Erlös von 1000 Euro gespendet. Foto: Reiner Züll/ pp/Agentur ProfiPress

Beim monatlichen Stammtisch berichtete der Lückerather Hilfsgruppen-Chef Willi Greuel, dass es noch mehr gute Nachrichten gebe. Die Ukrainehilfen liefen nach Plan und der Verein finanzierte regelmäßige Transporte von Medikamenten mit. Um gezielt helfen zu können, schaffe die Hilfsgruppe Eifel nur Güter in das Land, die angefordert würden. Bei diesen Aktionen finde man bei der Firma „Procter and Gamble“ große Unterstützung.

Einem ukrainischen Flüchtlingskind aus Nettersheim, das kürzlich verstorben sei, und dessen Eltern die Beisetzung in der Heimat gewünscht hätten, habe man beispielsweise die Überführung in die Ukraine ermöglicht. Hier übernahm die Hilfsgruppe die Kosten, die nach einer Spendenaktion gefehlt hatten.

pp/Agentur ProfiPress