RWZ-Abriss hat begonnen
Auf dem Areal soll ein Gebäude mit einem modernen und attraktiven Nutzungskonzept entstehen – Investoren sind die Gebrüder Schilles aus Floisdorf
Mechernich – Der Abriss der ehemaligen Raiffeisen-Warenzentrale an der Friedrich-Wilhelm-Straße hat begonnen. Die Silo-Anlage, direkt gegenüber vom Bahnhof gelegen, erinnerte an die einst goldenen Zeiten des Industriegebäudes. Seit 2017 wird das Gebäude nicht mehr genutzt.

Bereits im Februar war ein modernes und attraktives Nutzungskonzept für das ehemalige Lagerhaus im Auftrag der Investoren, der Gebrüder Schilles aus Floisdorf im Mechernicher Stadtrat von Architekt Hans Jürgen Mertens aus Ahrweiler vorgestellt worden.

Demnach soll das Areal ein städtebauliches und architektonisches Ausrufezeichen eingangs der Stadt werden und – passend zum nahegelegenen Bahnhof – die Optik der Fassade in Form eines ICE-Zuges gestaltet werden. Der Turm soll stehen bleiben und in die Nutzung integriert werden.

Die aktuellen Planungen des Architekten und der Bauherren sehen ein Hotel samt schicker Dachterrasse, ein Berufsbildungsbereich sowie eine dreigeschossige Parkgarage für das Areal vor. Denkbar sind auch ein Restaurant oder Fitness- sowie Wellnessbereich. Auf etwa fünf Millionen Euro bezifferte der Architekt die Investitionen.
2007 hatte die Stadt das Grundstück von der Deutschen Bahn gekauft. Die wollte sich damals von den nicht mehr benötigten Liegenschaften trennen. Der Stadtrat hatte in seiner jüngsten Sitzung nun dem Verkauf des Geländes an Schilles zugestimmt hat. Die RWZ-Bauten wurden schon vorher vom Investor erworben.
pp/Agentur ProfiPress