Ruhige Lage in Mechernich
Starkregen sorgte dafür, dass kurzzeitig Wasser über die Eiserfeyer Hauserbachstraße gelaufen ist – Mühlensee hat auch weiterhin einen Puffer
Mechernich/Kreis Euskirchen – Während insbesondere Dahlem vom Starkregenereignis in der vergangenen Nacht betroffen war, blieb die Lage im Mechernicher Stadtgebiet ruhig. Nach einer Lagebesprechung am Freitagmorgen mit Ordnungsamt, Bauhof, Feuerwehr und Tiefbauamt, konnte der Erste Beigeordnete Thomas Hambach mitteilen: „Bei uns war gestern alles okay. Lediglich in Eiserfey ist kurzzeitig Wasser über die Hauserbachstraße gelaufen. Darüber hinaus gab es weder Einsatzlagen noch andere nennenswerte Ereignisse.“

Auch für den Mühlensee konnte der Beigeordnete verkünden, dass noch mindestens ein Meter Puffer zur Verfügung stehe. In Anbetracht des angekündigten Regens hatte der Bauhof in der vergangenen Woche die Rechen in den Entwässerungsgäben vorsorglich gereinigt. Auch die Straßeneinläufe wurde im April stadtweit gereinigt. „Heute werden einzelne Knackpunkte erneut kontrolliert und einzelne Einläufe gereinigt“, sagt Thomas Hambach.
Der Kreis hat derweil mitgeteilt, dass das Starkregenereignis in der vergangenen Nacht zu insgesamt 47 Einsätzen vor allem in den Südkreiskommunen im Kreis Euskirchen geführt hat. Besonders betroffen war die Gemeinde Dahlem, wo 309 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz waren. „Unterstützt wurden sie dabei durch das Technische Hilfswerk Schleiden und Euskirchen, die Sandsäcke befüllt, transportiert und verbaut haben. Das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Euskirchen hat die Verpflegung der eingesetzten Kräfte sichergestellt“, heißt es in der Mitteilung des Kreises.

Während sich ein Feuerwehrmann bei dem Einsatz verletzte und durch den Rettungsdienst ambulant versorgt werden musste, wurden zwei weitere Personen wurden durch den Kriseninterventionsdienst betreut. Weiterhin wurde laut Kreis Euskirchen niemand ernsthaft verletzt.
Entlang der Erft waren keine kritischen Pegel zu verzeichnen. In Ahrdorf und Ahrhütte sind die Pegelstände der Ahr ebenfalls wieder rückläufig. „Um die Lage zu bewältigen, wurde die Belegschaft der Leistelle von sechs Disponenten auf 25 Kolleginnen und Kollegen aufgestockt. Auch der Führungsstab wurde aktiviert. Seit ca. 0:30 Uhr arbeitet die Leitstelle wieder im Regelbetrieb“, heißt es vom Kreis Euskirchen weiter.

Landrat Markus Ramers wird derweil wie folgt zitiert: „Ein herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz dazu beigetragen haben, dass diese herausfordernde Situation bewältigt werden konnte.”
pp/Agentur ProfiPress