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„Gesundheit braucht Training am Arbeitsplatz“

Nicole Viola und Franz-Peter Schäfer (Sportwelt) informieren bei der Jobmesse in Mechernich auch über Ausbildung und Duale Studiengänge im Fitness- und Gesundheitsbereich – Infos für Arbeitgeber, wie sich Arbeitsfreude und Arbeitseifer der Mitarbeiter durch Gesundheitsförderung steigern lassen

Mechernich – Gesundheit braucht Training, Erholung, Schlaf, die richtige Ernährung und psychische Stabilität. Wie man alle fünf Säulen stärkt, erfahren aktiv mitmachende Menschen unter anderem in den Sportwelten Schäfer in Bad Münstereifel und Kommern.

Inhaber Franz-Peter Schäfer spricht auf der Jobmesse von WochenSpiegel und Blickpunkt am Freitag, 14. Oktober, in der Mechernicher Mehrzweckhalle, Bruchgasse 303, nicht nur ab 12.15 Uhr über die Wechselwirkung zwischen Sport und Gesundheit und die Notwendigkeit von Training und Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz.

Seine Mitarbeiterin Nicole Viola, die ihren Bachelor „Sales & Management“ während eines Dualen Studiums in der Sportwelt gemacht hat und jetzt im Masterstudiengang „Gesundheitsmanagement“ ihre Masterarbeit schreibt, informiert in einem zweiten Vortrag ab 15 Uhr auch über die Möglichkeit eines Dualen Studiums für Berufsanfänger in der Fitness- und in der Gesundheitsbranche.

Dem WochenSpiegel sagte Schäfer im Vorfeld der Mechernicher Jobmesse: „Warum nicht ein duales Studium in Fitness-Ökonomie in der Sportbranche, um dann einen Masterstudiengang in einem anderen Unternehmen in der Gesundheitsbranche zu absolvieren?“

Sportwelt-Betreiber Franz-Peter Schäfer, hier mit Landrat Markus Ramers, spricht auf der Jobmesse am Freitag, 14. Oktober, in der Mechernicher Mehrzweckhalle ab 12.15 Uhr über die Wechselwirkung zwischen Sport und Gesundheit und die Notwendigkeit von Training und Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Sportwelt-Betreiber Franz-Peter Schäfer, hier mit Landrat Markus Ramers, spricht auf der Jobmesse am Freitag, 14. Oktober, in der Mechernicher Mehrzweckhalle ab 12.15 Uhr über die Wechselwirkung zwischen Sport und Gesundheit und die Notwendigkeit von Training und Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Franz-Peter Schäfer will auf der Jobmesse bei seinem 45-minütigen Vortrag um 12.15 Uhr und am Stand der Sportwelt Schäfer auch die Arbeitgeber gezielt ansprechen, wie sich die Gesundheitsförderung und -unterstützung der Mitarbeiter durch deren Arbeitsfreude und Arbeitseifer auszahlt: „Warum braucht Gesundheit Training – und warum brauchen Angestellte Training während der Arbeitszeit?“

„Sarkopenie bekämpfen“

Im ersten Vortrag Schäfers geht es um die Sarkopenie und ihr Bekämpfung, auch während der Arbeitszeit. Sarkopenie ist Muskelschwund im Älterwerden, gepaart mit Unsicherheit im Bewegungsapparat, was häufig zu Stürzen und Unfällen führt. „Es gibt in der Arbeitswelt einen »Engpass-Faktor Mensch«, vor allem wegen hoher Fehlzeiten“, so Franz-Peter Schäfer: Der Dauerumgang mit digitaler Technik und Sozialen Medien, Krisen in der Welt und vor der eigenen Haustür, Corona, Krieg, Klimawandel und Inflation habe deutliche Spuren hinterlassen.

Schäfer: „Wir müssen den Menschen auf den unterschiedlichen Ebenen der ganzheitlichen Gesundheit stärken. Das gilt für die physische und psychische Gesundheit und die psychosozialen und geistigen Faktoren.“ Franz-Peter Schäfer vertritt die These, dass Gesundheitsförderung und Sport zumindest in der westlichen Welt eine so enorme Bedeutung gewinnen, dass sie einen neuerlichen Wirtschaftsaufschwung beflügeln.

Er beruft sich dabei auf den russischen Wirtschaftswissenschaftler Nikolai D. Kondratieff, der im Jahre 1926 erstmalig beschrieb, wie sich die Weltkonjunktur in Wellenbewegungen entwickelt. Dampfmaschine, Eisenbahn, Elektrotechnik, Petrochemie und EDV waren die bisherigen Anschubfaktoren, jetzt soll Wellness-, Fitness- und Sport die Konjunktur im „6. Kondratieff-Zyklus“ nach oben pushen.

pp/Agentur ProfiPress