Aktuelles

„Für den Wunsch nach Frieden“

Unterstützung beim Spendensammeln für den „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ – Bundeswehr, Bürgermeister und Stadtbeauftragte mit dabei – Geld für Instandhaltung, Jugend- und Friedensarbeit

Mechernich – Ein ungewohntes Bild bot sich auf dem Mechernicher Wochenmarkt: Männer und Frauen in Bundeswehruniform, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Standesbeamtin Britta Walter mit rasselnden Spendendosen. Ihre Botschaft: Im gesamten Stadtgebiet sammelt der „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ wieder für die Mahnung gegen Krieg und Gewalt über Gräbern – und seine internationale Jugend- und Friedensarbeit.

Unterstützt wird der Volksbund wieder durch diese und andere Ehrenamtliche vor Ort, unter anderem von in Mechernich stationierten Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr um den Standortältesten, Oberstleutnant Dirk Hagenbach. Zahlreiche Freiwillige, vor allem Ortsbürgermeister sowie Vertreter der Vereine und Feuerwehren sind noch bis Mittwoch, 30. November, in den Dörfern unterwegs, um die Bevölkerung um Spenden zu bitten.

Britta Walter sagte dem Mechernicher Bürgerbrief: „Leider ist es schon einige Jahre her, dass auf dem Marktplatz gesammelt wurde. Wir hoffen, dass das hier den Anstoß gibt, diese tolle Sammelaktion wiederzubeleben. Denn das Thema ist leider wieder aktueller denn je…“

Sammelten für die Arbeit des „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.“ auf dem Mechernicher Marktplatz: Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr unter dem Mechernicher Standortältesten, Oberstleutnant Dirk Hagenbach (l.), mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (r.) und der Stadtbeauftragten des „Volksbundes“, Britta Walter. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Sammelten für die Arbeit des „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.“ auf dem Mechernicher Marktplatz: Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr unter dem Mechernicher Standortältesten, Oberstleutnant Dirk Hagenbach (l.), mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (r.) und der Stadtbeauftragten des „Volksbundes“, Britta Walter. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Instandhaltung und Friedensarbeit

Auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick betonte: „Die Sammlung ist nicht nur für uns als Stadt wichtig zu unterstützen, sondern auch für die gesamte Gesellschaft. Gerade mit dem sinnlosen und verlustreichen Ukraine-Krieg herrscht in Europa große Betroffenheit. Viele zu uns Geflüchtete haben Angehörige verloren….“ Doch sei die Arbeit des Volksbunds an den Kriegsgräbern nicht nur wichtig für die Verwandten der Toten, sondern auch als Mahnmal für die jetzt lebende junge Generation. Schick: „Gegen Krieg und Leid und für die Sehnsucht nach Frieden.“

Das gesammelte Geld soll beispielsweise für die Pflege und Instandsetzung von deutschen Kriegsgräberstätten im Ausland dienen, für die Unterstützung von „Workcamps“ im In- und Ausland sowie für Projekte im Rahmen der Friedensarbeit in den Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten des „Volksbundes“.

In den Workcamps für junge Leute werden zum Beispiel in Deutschland sowie in West- und Osteuropa Kriegsgräberstätten und KZ-Gedenkstätten instandgesetzt. Dabei kommen Jugendliche aus vielen Nationen zusammen und lernen einander kennen, tauschen Sprache und Kultureigenheiten aus und erleben ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm.

Auch eine digitale Spendendose gibt es im Web unter www.volksbund.de/sammlung Wer möchte, kann auch direkt auf das Konto des „Volksbundes Deutscher Kriegsgräber e.V.“ einzahlen: Commerzbank AG Essen, IBAN DE83 3604 0039 0132 5000 00, BIC COBADEFFXXX, Verwendungszweck: Sammlung Kriegsgräberfürsorge, OV Mechernich.

pp/Agentur ProfiPress