Eine sehr positive Entwicklung
Hellenthaler Rotkreuz-Ortsverein weihte neue Räumlichkeiten in der Hauptschule ein – Lob von allen Seiten für die Arbeit in den vergangenen gut anderthalb Jahren
Hellenthal – Es waren zufriedene Gesichter, in die man bei der feierlichen Eröffnung der neuen Räumlichkeiten des Hellenthaler Rotkreuz-Ortsvereins blickte. Das lag nicht nur daran, dass man nun ein Domizil im Altbau der Hellenthaler Hauptschule hat, sondern an der Gesamtsituation des Ortsvereins.
René Strotkötter als Vorsitzender sprach von einer „sehr positiven Entwicklung“, Karl Werner Zimmermann, Chef des Kreisverbands, nannte es gar eine „Explosion“ im positiven Sinne und sagte: „Vor zwei Jahren gab es in Hellenthal nur die Blutspende. Jetzt haben Sie Räumlichkeiten als Treffpunkt und sogar zur Ausbildung – das gibt es nicht überall im Kreis.“ Hellenthal sei nun „kein weißer Fleck mehr in der weltweiten Bewegung“.

Am 16. März 2018 wurde der neue Vorstand um René Strotkötter ins Amt gehievt. Seitdem ist viel passiert. Zum einen zwangsläufig, da sich Einsätze nie vorhersagen lassen. Doch durch die Serie an Brandstiftungen im Schleidener Tal bis hin nach Hellenthal war auch das Rote Kreuz öfter im Einsatz und unterstützte und verpflegte die Kameraden der Feuerwehr.
Kein Wunder, dass die stellvertretenden Wehrleiter Werner Groß und Sebastian Dietrich zur Einweihung der Räumlichkeiten kamen, genau wie Daniel Schwarzer, Ortsbeauftragter des THW-Ortsvereins Schleiden, sowie Hellenthals stellvertretende Bürgermeisterin Barbara Wand.

Auch in Sachen Blutspenden ist die Entwicklung positiv. Auch hier haben die neuen Räumlichkeiten eine Auswirkung. So darf das Rote Kreuz nun in der Aula der Hauptschule die Aktion durchführen, wo mehr Platz ist als im Pfarrheim. Außerdem hat das DRK nun ein Jugendrotkreuz in Hellenthal gegründet. 20 Kinder und Jugendliche lernen, was es heißt, ein Rotkreuzler zu sein.
„Wir haben erstmals eigene Räumlichkeiten in Hellenthal“, freute sich René Strotkötter beim kleinen Festakt. Es handelt sich um einen ehemaligen Kunstraum der Schule – „und so sah das hier auch aus“, erzählt der Ortsvereins-Vorsitzende. Der Kreisverband besorgte Tische und Stühle für die Ausbildungen. Die restlichen Möbel – ein Stehtisch, eine Couch sowie ein Couchtisch, wurden aus Paletten selbst hergestellt. Das Jugendrotkreuz sorgte schließlich für die Dekoration.

Barbara Wand lobte: „Das haben Sie klasse renoviert.“ Als Team könne der Ortsverein nun zusammenwachsen. Die stellvertretende Bürgermeisterin erinnerte noch einmal an die Grundsätze des Roten Kreuzes auf der ganzen Welt: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. Das und die Hilfsbereitschaft, die das DRK verkörpert, seien die Grundpfeiler des Miteinanders.
pp/Agentur ProfiPress