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Dreigestirn unterstützt Hilfsgruppe

Blick in die Nachbarschaft: Tollitäten der Kaller „Löstige Bröder“ bringen Aufkleber und Pins für den guten Zweck unter das närrische Volk – Nachfrage ist so groß, dass Anstecker nachbestellt werden mussten – Willi Greuel begeistert

Kall/Mechernich – Sie wollen bis Aschermittwoch nicht nur viel Spaß haben, sondern auch Gutes tun. Deshalb hat sich das „Federwölkchen“-Dreigestirn der Kaller „Löstige Bröder“ dazu entschlossen, die in der Mechernicher Nachbargemeinde Kall ansässige Hilfsgruppe Eifel zu unterstützen. Prinz Michael I. (Schulz), Bauer Uwe II. (Walber) und Jungfrau „Markus I. (Walker) haben Aufkleber und Ansteck-Pins herstellen lassen, die sie bei ihren Auftritten zum Verkauf anbieten. Die Nachfrage ist groß.

Der gesamte Verkaufserlös soll nach Aschermittwoch an die Hilfsgruppe unter dem Vorsitzenden Willi Greuel aus Mechernich-Lückerath übergeben werden, berichtete Prinz Michael Schulz am Montagabend bei der Einweihung der Dreigestirn-Hofburg auf dem Anwesen von Bauer Uwe Walber. Vor ihrer Proklamation hätten die drei Tollitäten entschieden, Autoaufkleber entsprechende Ansteck-Pins herstellen zu lassen, um diese bei ihren Auftritten zu verkaufen. Sie zeigen den Orden des Dreigestirns.

Kurz nach der Proklamation des Dreigestirns wies Prinz Michael (m.) auf die Spendenaktion zugunsten der Hilfsgruppe Eifel hin. Sie haben Aufkleber und Ansteck-Pins herstellen lassen, die sie bei ihren Auftritten zum Verkauf anbieten. Der Erlös geht dabei zu 100 Prozent an die Hilfsorganisation aus der Mechernicher Nachbargemeinde Kall. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress
Kurz nach der Proklamation des Dreigestirns wies Prinz Michael (m.) auf die Spendenaktion zugunsten der Hilfsgruppe Eifel hin. Sie haben Aufkleber und Ansteck-Pins herstellen lassen, die sie bei ihren Auftritten zum Verkauf anbieten. Der Erlös geht dabei zu 100 Prozent an die Hilfsorganisation aus der Mechernicher Nachbargemeinde Kall. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Aktion kam (zu) gut an

Weil man mit der Aktion aber kein Geld habe verdienen wollten, einigten sich die Drei, die auf ihre Kosten angefertigten 200 Aufkleber und 100 Pins zugunsten eines guten Zwecks unters Narrenvolk zu bringen. Man entschied sich, mit dem gesamten Verkaufs-Erlös die Hilfsgruppe Eifel zu unterstützen. So hoffe man, einen vierstelligen Betrag zusammen zu bekommen.

Dabei sind die Tollitäten schon jetzt zuversichtlich, dass dieses Ziel erreicht werden kann. Und nur wenige Tage nach der Proklamation, bei der großen Kostümsitzung des KV „Löstige Bröder“ und dem am Tag darauf erfolgten Bürgermeister-Empfang, seien die Vorräte von Aufklebern und Pins so stark reduziert gewesen, dass man spontan noch 150 weitere Pins nachbestellt habe.

Greifen tief in ihre eigene Tasche, um die Hilfsgruppe Eifel unter dem Vorsitzenden Wili Greuel aus Lückerath zu unterstützen: (v. l.) Jungfrau Markus I. (Walker), Prinz Michael I. (Schulz) und Bauer Uwe II. (Walber) mit der Darstellung ihres Ordens, den es nun als Autoaufkleber gibt. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress
Greifen tief in ihre eigene Tasche, um die Hilfsgruppe Eifel unter dem Vorsitzenden Wili Greuel aus Lückerath zu unterstützen: (v. l.) Jungfrau Markus I. (Walker), Prinz Michael I. (Schulz) und Bauer Uwe II. (Walber) mit der Darstellung ihres Ordens, den es nun als Autoaufkleber gibt. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Auf die Eifeler ist Verlass

Bei der Hilfsgruppe Eifel wisse man, dass das gespendete Geld dort verwendet werde, wo es gebraucht werde. Und deshalb, so Michael Schulz, würden die Anfertigungskosten komplett vom Dreigestirn finanziert, so dass der Verkaufserlös zu 100 Prozent an die Hilfsgruppe gehe.

Der Vorsitzende Willi Greuel ist begeistert von der Aktion des närrischen Trivoliums. Er hofft deshalb, schon bald viele Autos mit dem Aufkleber des „Federwölkchen“-Dreigestirns zu sehen. Wie hoch die Spende am Ende ausfalle, sei eigentlich zweitrangig. „Viel mehr zählt die Tatsache, dass Prinz, Bauer und Jungfrau sich die Aktion, die auch noch aus eigener Tasche finanzieren, für die Hilfsgruppe ausgedacht haben“, so Greuel. Das zeige wieder einmal mehr, dass auf die Eifeler Verlass sei.

pp/Agentur ProfiPress