„Alle für die Alten“
In Weyer arbeiteten Ortsbürgermeister, Kartell, Feuerwehr, Junggesellen, Musiker, Fußballer und Karnevalisten zusammen, um einen sehr gelungenen „Seniorenclubtreff“ am Tag der deutschen Einheit auf die Beine zu stellen
Mechernich-Weyer – Wenn die jungen Leute im Dorf zusammen etwas für die älteren Semester auf die Beine stellen, dann ist das im 21. Jahrhundert eine bemerkenswerte Sache. So auch der „Altentag der Deutschen Einheit“, für den sich fast alle Weyerer Ortsvereine, Kartell, Junggesellen, Karnevalisten, Fußballer und Feuerwehr, zusammengetan hatten unter der Regie des rührigen Ortsbürgermeisters Björn Wassong.

Er nannte die illustre Runde der über 65-Jährigen den „Club Sixty Five“, für deren Bewirtung die jungen Leute mit Kaffee, Kuchen und Getränken sorgten und für deren Unterhaltung Björn Wassong unter anderem den Mundartisten Manni Lang, den Männergesangverein Vussem und den Musikverein „Harmonie“ Weyer unter der Leitung von Peter Züll aufgeboten hatte.

„Mundartexperte Manni dozierte in unnachahmlicher Weise über Smartphones, Schwangerschaften, Ehejubiläen und die Anomalie des Eifeler Mannes“, schreibt „Ortssheriff“ Wassong: „Man hätte Ihm noch Stunden lang zuhören können.“ Dann begeisterte der Männergesangverein Vussem unter seinem Dirigenten Heinz Sistig und dem Vorsitzenden Willi Schütt das Publikum, das auch mitsingen durfte.
Abendbuffet von der Freizeit GmbH
Unter der Leitung von Peter Züll konnte der Musikverein „Harmonie“ Weyer mit einem bunten Blasmusik-Programm die Herzen der nicht mehr ganz jungen Weyerer im Sturm erobern. Zum Abschluss bedienten sich die Gäste am reichhaltigen Abendbuffet, das von der neuen „Freizeit Mechernich GmbH“ (Eifel-Therme Zikkurat) geliefert worden war.

Ortsbürgermeister Björn Wassong dankte allen Helferinnen und Helfern der Vereine, der Freiwilligen Feuerwehr für den Aufbau, dem Junggesellenverein „Weyerer Wildschweine“ und der KG „Weyerer Blömche“ für die hervorragende Betreuung über den ganzen Tag, dem Musikverein „Harmonie“ für den musikalischen Beitrag und dem SV „Concordia“ Weyer 1926 fürs Aufräumen. Zudem dankte er den Organisatoren des Vereinskartells.
pp/Agentur ProfiPress