Tatort-Wurstbraterei ist angekommen
Das LVR-Freilichtmuseum Kommern ist um ein besonderes und kultiges Exponat reicher – Schauspieler Dietmar Bär, bekannt als Tatort-Kommisaar Freddy Schenk, verabschiedete sich vor dem Kölner Dom von „seiner“ Wurstbude
Mechernich-Kommern/Köln – Die „Tatort“-Wurstbude ist in Kommern angekommen. Damit ist das LVR-Freilichtmuseum Kommern um ein besonderes Exponat reicher.
Der Schauspieler Dietmar Bär, bekannt als Kölner Tatort-Kommissar Freddy Schenk, nutzte diese Gelegenheit, um sich vor der Kulisse des Kölner Doms von „seiner“ Wurstbude zu verabschieden.

Unweit des bekannten Drehortes, vor dem Landeshaus des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) am Kennedy-Ufer, wurde sie am vergangenen Freitag (25. September) feierlich übergeben.
Bei der Übergabe waren Ulrike Lubek, LVR-Direktorin, Anne Henk-Hollstein, Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, Milena Karabaic, LVR-Dezernentin für Kultur und Landschaftliche Kulturpflege, sowie Dr. Josef Mangold, Direktor des LVR-Freilichtmuseums Kommern, dabei.
Wurstbraterei ist Kult
Ulrike Lubek: „Diese Wurstbraterei ist Kult und hat eine hohe Bekanntheit weit über Köln und das Rheinland hinaus. Daneben ist sie ein schönes Beispiel für die Wirtschaftswunderzeit und passt daher sehr gut in die zeitgeschichtliche Baugruppe Marktplatz Rheinland in unserem regionalen Freilichtmuseum in Kommern.“

Die Tatort-Bude, aus dem Besitz der Familie Vosen, wird bei besonderen Anlässen im Museum betrieben werden. Sie steht mit der Firmen- und Familiengeschichte der Familie Vosen beispielhaft für schaustellerisch betriebene Imbissgeschäfte und ihre Entwicklung über die letzten 60 Jahre im Rheinland – überzeugende Argumente für die Familie Vosen, ihre Imbissbude nach Kommern zu geben. „Wir freuen uns, dass unsere Wurstbraterei und unsere Familiengeschichte damit erhalten bleiben“, so Eva Vosen.
Die Übernahme der Tatort-Wurstbude ist ein ganz besonderes Highlight für das LVR-Freilichtmuseum Kommern, jedoch kein Novum. Bereits 2015 konnte eine „Vosen-Bude“ aus den späten 1930er-Jahren übernommen werden. Sie kommt regelmäßig bei Veranstaltungen wie etwa dem „Jahrmarkt anno dazumal“ zum Einsatz.
pp/Agentur ProfiPress