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30.000 Euro in gute Hände gegeben

„Kommern-packt-an“-Mannschaft überreicht Spendeneinnahmen aus Benefizkonzert auf dem Arenberplatz an die Mechernich-Stiftung

Mechernich-Kommern – Wie hoch die Spende tatsächlich ausfällt, bleibt im eingerollten Scheck zunächst verborgen. Kommerns Ortsbürgermeister Rolf Jaeck lüftet aber dann kurz darauf stolz das Geheimnis: Das Benefizkonzert, das die „Kommern-packt-an“-Mannschaft innerhalb weniger Tage auf die Beine gestellt und erfolgreich gestemmt hat, brachte 30.000 Euro ein.

„Unglaublich“, würdigt Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick das großartige Spendenergebnis, das der Mechernich-Stiftung zugutekommen soll und damit an diejenigen Menschen im Stadtgebiet geht, die vom Hochwasser stark betroffen sind.

Die „Kommern-packt-an“-Mannschaft überreicht im Beisein von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (3.v.l.) den Spendenscheck in Höhe von 30.000 Euro an Ralf Claßen (2.v.l.), den Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Der Stiftungs-Vorsitzende Ralf Claßen nimmt den Scheck am Brunnen vor dem Arenbergplatz entgegen. „Das ist Kommern“, lobt er das ehrenvolle Engagement und dankt Organisatoren, Helfern und Musikern für das Stemmen einer solchen Großveranstaltung, die den 1.000 Besuchern neun Stunden nonstop Musik bot. Jeder Euro zähle, und eine so große Summe helfe doppelt und dreifach, so der Vorsitzende.

„Starkes Zeichen“

Für Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick setzt das Kommerner Konzert und die Spende an die Mechernich-Stiftung „ein starkes Zeichen“ der Solidarität und des Miteinanders. „Kommern setzt sich damit nicht nur für seine eigenen Bürger, sondern für alle vom Hochwasser betroffenen Mechernicher ein“, so der Bürgermeister.

Die Spendeneinnahmen, die an die Mechernich-Stiftung gehen, werden in Abstimmung mit den Ortsbürgermeistern nicht nach dem Gießkannenprinzip verteilt, sondern an die echten „Härtefälle“ im Stadtgebiet. „Wir möchten denjenigen helfen, bei denen es um die Existenz geht, die zum Beispiel keine Elementarversicherung haben oder finanziell schlechter gestellt sind als andere“, erläutert Ralf Claßen. Rolf Jaeck ist überzeugt: „Bei der Mechernich-Stiftung ist es in guten Händen.“

Mit dem Konzert am 8. August 2021, haben die Kommerner nach 2016, fast auf den Tag genau, zum zweiten Mal ein Fest für Flutopfer auf die Beine gestellt. So gerne sich das Organisationsteam – mit Uwe Reetz, Björn Schäfer, Wilfried Oberauner und Schirmherr Stephan Brings an der Spitze – für andere engagiert, hoffen sie aber unisono, dass das nächste Fest „einfach so“ zum Feiern und für die Gemeinschaft da ist. „Ohne eine Hochwasserkatastrophe als Anlass“, bittet Jaeck inständig.

Uwe Reetz und seine Mitstreiter wissen aber auch um die hohen Qualitäten des Ortes und seiner Bürger: „In Kommern kann man auf eine starke Gemeinschaft zählen“, so der Musiker, der selbst auch beim Konzert auf der Bühne spielte. Und längst seien es nicht nur Ur-Kommerner, die anpacken und sich engagieren, sondern immer häufiger auch Zugezogene.

pp/Agentur ProfiPress