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1971 kamen sie zur kfd…

Annegret Esser und Helga Stemmler wurden für Ihre ein halbes Jahrhundert währende Treue geehrt

Mechernich-Kommern – ABBA-Sänger Agnetha Fältskog und Björn Ulvaeus treten vor den Traualtar. Willy Brandt erhält den Friedensnobelpreis. Erich Honecker wird Erster Sekretär des Zentralkomitees der SED, in München eröffnet MC Donalds erste deutsche Filiale, die Sendung mit der Maus wird das erstmals im Fernsehen ausgestrahlt und „aufmüpfig“ ist das Wort des Jahres 1971.

Gefühlt ist es eine Ewigkeit her. Im gleichen Jahr traten auch Annegret Esser und Helga Stemmler in Kommern in die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) ein. Ein halbes Jahrhundert haben sie bisher schon „ihrer“ kfd die Treue gehalten. Vorstandsmitglieder Irmgard Jeske und Maria Schreiner überreichten zum Dank Urkunden und Weihnachtssterne an die Jubilarinnen – Corona-konform an der Haustür.

50 Jahre hält Helga Stemmler der kfd Kommern schon die Treue. Foto: Imgard Jeske/pp/Agentur ProfiPress

Ursprünglich war geplant gewesen, die beiden kfd-Urgesteine in der für November geplanten Mitgliederversammlung gebührend zu ehren. Diese hatte man jedoch „schweren Herzens“ absagen müssen, berichtet Irmgard Jeske: „Die steigenden Zahlen erforderten ein verantwortungsvolles Handeln, schließlich gehören viele unserer 132 Mitglieder der Ü75-Gruppe an.“

In der kfd gehören Gesprächsrunden, Gottesdienste und Frühstückstreffen zur guten Tradition. Normalerweise steht einmal im Jahr auch eine große Ausflugsfahrt an, die immer besonders beliebt ist bei Alt und Jung – so auch bei den beiden Jubilarinnen.

Jubilarin Annegret Esser ist seit 1971 Mitglied in der kfd. Foto: Maria Schreiner/pp/Agentur ProfiPress

Helga Stemmler (86) wohnte noch in Obergartzem als sie seinerzeit in die Kommerner kfd eintrat. Erst knapp 20 Jahre später zog sie dann mit Kind und Kegel in die neue Wahlheimat. Die in Sinzenich geborene Annegret Esser (85) besucht heute noch regelmäßig die von der Frauengemeinschaft angebotenen Erzählcafés, Andachten und Messen. 

„Die kfd ist grundsätzlich eine Gemeinschaft, in der sich Frauen in verschiedenen Lebenssituationen wechselseitig unterstützen“, wirbt Irmgard Jeske für den „Mütterverein“. 

Die kfd ist mit rund 400.000 Mitgliedern der größte katholische Frauenverband und einer der größten Frauenverbände Deutschlands. Sie setzt sich für die Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein.

pp/Agentur ProfiPress