Mühlentag im Museum

Holz, Wind und Wasser stehen Pfingstmontag im Mittelpunkt des Publikumsinteresses im LVR-Freilichtmuseum Kommern

Mechernich-Kommern – Pfingstmontag, 10. Juni, ist traditionell „Deutscher Mühlentag“. Auch das Mechernicher Freilichtmuseum in Kommern macht mit. Zwischen 11 und 17 Uhr sollen die beiden Wind- und die eine Wassermühle betrieben und erklärt werden.

Ein Kleinod ist seit den frühen sechziger Jahren die Bockwindmühle aus Spiel bei Jülich im Rheinischen Freilichtmuseum in der Stadt Mechernich. Sie ist auch Pfingstmontag, 10. Juni, von 11 bis 17 Uhr während des „Deutschen Mühlentages“ zu inspizieren. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress

Die Kappenwindmühle ist in der Baugruppe Niederrhein zu finden, die wasserbetriebene Sägemühle im rückwärtigen Bereich der Baugruppe Eifel, die Bockwindmühle, die ursprünglich aus der Jülicher Ecke stammt, steht alleine im Wald im rückwärtigen Bereich der Baugruppe Niederrhein.

Zimmerleute des Museums betreuen die Mühlen am Pfingstmontag und geben Auskunft über die Funktionsweise der unterschiedlichen Mühlentypen. Die Kappenwindmühle stammt beispielsweise aus dem späten 18. Jahrhundert und wird auch als Holländermühle bezeichnet. Ihre Flügel müssen nicht besegelt werden, sondern sind mit verstellbaren Windjalousien bestückt.

Glanvieh vor der Kappenwindmühle aus dem späten 18. Jahrhundert in der Baugruppe Niederrhein. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress

Die historische Sägemühle in der Baugruppe Eifel wurde 1964 in Niederweis/Südeifel abgebaut. Sie treibt mit einem unterschlächtigen Wasserrad ein Horizontal-Sägegatter an. Über einen Rundweg kann die Mühle und das beeindruckende Wasserrad von allem Seiten besichtigt werden. Die Vorführungen gehen am 10. Juni von 11 bis 17 Uhr.

pp/Agentur ProfiPress