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(Mineral-)Bauschutt entsorgen

AWZ nimmt davon zurzeit nichts entgegen – Haushalte müssen nach der Flutkatastrophe ihre Ladung in zugehörige Recyclinganlagen wie „Recycling Kall“ oder „Glasmacher“ fahren – Richtige Trennung von Stoffen bereits vor Abgabe

Mechernich – Nach der Flut kam das Aufräumen und dann die Frage: Wohin mit dem ganzen Müll? „Bitte liefern Sie mineralischen Bauschutt direkt bei den dafür zugelassenen Bauschuttrecyclinganlagen an“, appelliert Karen Beuke von der Abfallberatung des Kreises Euskirchen. Das Strempter Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) nimmt zurzeit keinen mehr entgegen.

In den vom Hochwasser betroffenen Haushalten fällt laut Beuke eine Kubikmeterzahl an, die weit über die üblichen Mengen hinausreichen und nicht mehr von den AWZ-Anlagen verarbeitet werden kann.

Das Strempter AZW nimmt zurzeit keinen mineralischen Bauschutt entgegen. Lieferungen nehmen laut Kreisverwaltung „Recycling Kall“ und „Glasmacher Bauschuttrecycling“ entgegen. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Vor Abgabe sollten der Schutt getrennt werden: Beton, Ziegel und Putz gehören zusammen, genauso Fliesen und Keramik sowie sulfathaltige Baustoffe, Gasbeton und Gipsputz. Bimsstein (auch mit Putzanhaftungen) und Leichtbausteine können ebenfalls gemeinsam gebracht werden. Gipskartonständerwände zählen hingegen zu den gemischten Bau- und Abbruchabfällen und werden auch am AWZ gegen Gebühr angenommen.

Recycling Kall: Daimlerstraße, 53925 Kall zu erreichen per Mail unter recyclingkall@t-online.de oder telefonisch unter (02441) 1454 oder (02441) 777 525.

Glasmacher und Söhne/Bauschuttrecycling, Strempter Heide, 53894 Mechernich. Zu erreichen ist die Firma per Mail unter info@glasmacherundsoehne.de und telefonisch unter (02443) 911 215.

hg/pp/Agentur ProfiPress