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Gasverbrauch runter, Preise rauf

Eifel-Therme Zikkurat bleibt attraktiv und hält Preissteigerungen im überschaubaren Rahmen – Betriebsleiter Christian Klein: „Preis-Leistungs-Verhältnis im Interesse der Kunden stimmt auch im nächsten Jahr“ – Für die Öffentlichkeit erst ab 12 Uhr täglich – Nur freitags bis sonntags werden alle vier Saunen geheizt, werktags nur zwei – Beigeordneter Hambach: „Trotz Verdreifachung des Gas- und mehr als Verdoppelung des Strompreises bleiben die Tarife überschaubar und sozial verträglich“

Mechernich-Firmenich – Energieeinsparung und Preisanpassung: Unter diesen Stichworten steht der Jahreswechsel in der Eifel-Therme Zikkurat. Weniger Strom und Gas und nebenbei auch Personalkosten sollen vor allem durch reduzierte Öffnungszeiten und ein verknapptes Saunaangebot an den Wochentagen erreicht werden.

Trotz dem Drang zum Energiesparen und veränderten Tarifen stets freundlich und zuvorkommend zu den Badegästen sein will die Crew der Eifel-Therme Zikkurat, hier mit (v.l.) Nina Ernst, Vladyslav Novikov, Jan Günter, Natalie Weyand und Betriebsleiter Christian Klein. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Trotz dem Drang zum Energiesparen und veränderten Tarifen stets freundlich und zuvorkommend zu den Badegästen sein will die Crew der Eifel-Therme Zikkurat, hier mit (v.l.) Nina Ernst, Vladyslav Novikov, Jan Günter, Natalie Weyand und Betriebsleiter Christian Klein. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Die Preissteigerungen bezeichnen Betriebsleiter Christian Klein und Geschäftsführer Thomas Hambach als moderat. Sie liegen noch immer im Vergleich mit Familien- und Freizeitbädern im Umland im „angenehm freundlichem Bereich“, so Klein.

Er erläuterte dem Mechernicher „Bürgerbrief“ das neue Tarifgefüge. So steigt der Preis für eine Tageskarte im Schwimmbad bei den Erwachsenen von 7,70 auf neun und bei Kindern von 5,50 auf sieben Euro. Die Drei-Stunden-Tickets klettern analog von 4,90 auf 5,50 bei Kindern und 6,60 auf 7,50 bei erwachsenen Schwimmbad-Nutzern.

Geldwertkarten sind der Renner

Der Tageskartenpreis in der Sauna wird von 24,70 auf 27 Euro angehoben, der Frühstartertarif (10 – 13 Uhr für vier Stunden) von 19,80 auf 21,50 Euro. Im Schwimmbad und im Saunabereich gibt es weiterhin Geldwertkarten (GWK) mit bis zu 25 Prozent Rabatt auf alle nicht rabattierten Eintritte. „So kann man die Tariferhöhungen mehr als kompensieren“, sagt Betriebsleiter Christian Klein. Am beliebtesten sei die „GWK 300“ für 300 Euro, (erhältlich vom 1.  31.12) die man sowohl im Bad, als auch in der Sauna anwenden könne.

Kompaktangebote wie der „Anti-Stress-Tag“ oder der „Tag für mich“ beziehungsweise „Ein Tag für zwei“ mit Wellness, Massagen, Sauna und Restaurantbesuch soll es auch weiterhin geben. „Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt absolut“, so Christian Klein. 40 Minuten Massage, ein ganzer Tag Sauna inklusive Snack aus dem Restaurant kosten zusammen 68 Euro. Eine ganze Stunde Massage, Hauptgericht im Restaurant, Sauna-Tagesticket, Bademantel und Badetuch plus Wellnessdrink gibt es für 98 Euro. Letzteres im Doppelpack als „Ein Tag für zwei“ kostet 184 Euro.

Ziehen an einem Strang, um Bad und Sauna attraktiv und den Zuschussbedarf trotz gewaltiger Energiekostensteigerungen überschaubar zu gestalten: Eifel-Therme-GmbH-Geschäftsführer Thomas Hambach und Betriebsleiter Christian Klein. Archivfoto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Ziehen an einem Strang, um Bad und Sauna attraktiv und den Zuschussbedarf trotz gewaltiger Energiekostensteigerungen überschaubar zu gestalten: Eifel-Therme-GmbH-Geschäftsführer Thomas Hambach und Betriebsleiter Christian Klein. Archivfoto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Das Preisgefüge bleibt angesichts einer Verdreifachung des Gas- und mehr als einer Verdoppelung des Strompreises noch immer überschaubar und sozial verträglich“, so Mechernichs Erster Beigeordneter Thomas Hambach, der auch die Geschäfte der Eifel-Therme Zikkurat (ETZ) GmbH führt.

Das Energiesparkonzept sieht ab 1. Januar 2023 vor, dass werktags (montags bis donnerstags) nur zwei von vier Saunen geöffnet haben, freitags bis sonntags hingegen alle vier. Die Öffnungszeiten von Bad und Sauna werden täglich um zwei Stunden gekürzt. Statt um 11 öffnet die ETZ montags bis donnerstags erst um 12 Uhr für den Publikumsverkehr. Und schließt bereits um 20 statt bislang um 21 Uhr.

Wenig Wärme nach draußen

Freitags und samstags ist von 12 bis 21 Uhr statt bisher von 11 bis 22 Uhr geöffnet, sonntags von 12 bis 19 Uhr statt von 11 bis 20 Uhr. Das Frühschwimmen (montags bis freitags 6.45 – 7.45 Uhr) fällt dienstags und donnerstags weg. Das Außenbecken wird an den drei verbleibenden Tagen Montag, Mittwoch und Freitag zum Frühschwimmen nicht aufgemacht, so Christian Klein: „Damit verlieren wir weniger Wärme nach draußen!“ Auch das Strömungsbad bleibt aus Energieeinsparungsgründen während des Frühschwimmens abgeschaltet.

Die beliebte Wassergymnastik wird ab 1. Januar an drei statt bislang an zwei Tagen angeboten und zwar dienstags, mittwochs und donnerstags von 11.15 bis 12 Uhr für bis zu 40 Teilnehmer im Erlebnisbecken für einen Aufpreis auf den Eintritt von zwei statt bislang 1,50 Euro. Es gibt dann nur noch einen statt bislang zwei Aqua-Power-Kurse und zwar mittwochs von 19 bis 19.45 Uhr.

Hauptvorteil der Öffnung für den öffentlichen Badebetrieb um 12 Uhr ist mehr Zeiten für  Schulen, Vereine, Schwimmkursveranstalter und Institutionen wie Polizei und Bundeswehr, die das Bad vormittags buchen, diese stellen eigenes Rettungspersonal (Bademeister). Fachpersonal sei im Übrigen sehr schwer zu rekrutieren. Deshalb bildet die Eifel-Therme-Zikkurat auch im laufenden Ausbildungsjahr wieder zwei Fachkräfte für Bäderbetriebe aus, sowie einen Jungen aus der Ukraine, der im kommenden Ausbildungsjahr starten möchte.

Trotz all dieser Maßnahmen steigt der Jahreszuschuss der Stadt Mechernich für den Betrieb der Eifel-Therme 2023. Thomas Hambach: „Aber der Betrieb soll aufrechterhalten werden, um diesen Teil der Daseinsvorsorge für unsere Bürger zu gewährleisten.“

„Insbesondere das Schulschwimmen und die Schwimmausbildung, die ohnehin schon durch Corona und Schließungen an anderer Stelle leiden, sind uns und dem Rat der Stadt Mechernich ein wichtiges Anliegen“, so der Geschäftsführer und Erste Beigeordnete.

pp/Agentur ProfiPress