„Gärtnern im Klimawandel“
Kostenloser Online-Vortrag: „Wie machen wir unsere Gärten klimafit?“ am Dienstag, 28. Februar
Mechernich/Kreis Euskirchen – „Die Wetterkapriolen der letzten Jahre machen deutlich, dass sich der Klimawandel nicht mehr wegdiskutieren lässt“, warnt der Kreis Euskirchen. Extreme Hitze und Trockenheit, Starkregen und Spätfröste stellten Gartenbesitzer vor immense Herausforderungen. „Es ist höchste Zeit, um im eigenen Garten, auf der Terrasse und auf dem Balkon gegen den Klimawandel anzupflanzen, denn jedes Blatt und jede Blüte zählen“, so der Kreis weiter.

In Kooperation mit dem Kreisverband der „Gartenbau- und Verschönerungsvereine Euskirchen e.V.“ findet daher ein Online-Vortrag zu diesem Thema am Dienstag, 28. Februar, um 18 Uhr statt. Als Referentin agiert Dr. Petra M. Bloom, Geschäftsführerin des „Landesverbandes der Gartenbauvereine NRW e.V.“ Eine kostenlose Anmeldung ist erforderlich, um die Zugangsdaten für die digitale Veranstaltung erhalten. Dies ist über den angehangenen QR-Code möglich.
Es gab auch schon ein kleiner Einblick in die Thematik: „Wie lässt sich der Garten klimagerecht gestalten?“ Die Veranstalter erklären: „Mit der richtigen Auswahl von standortgerechten und robusten Pflanzen kann eine üppige Pflanzendecke geschaffen werden, die die Umgebung kühlt, Kohlendioxid bindet und Sauerstoff spendet. Entsiegelte Flächen statt Beton und Schotter und begrünte Dächer und Fassaden machen den Garten und die Terrasse auch an heißen Tagen zu einer kühlen Oase für Mensch und Tier. Mit Regentonnen und Zisternen kann Regenwasser aufgefangen und nutzbar gemacht werden, aber auch Versickerungsmulden oder Rigolen sind geeignet, um bei Starkregen die Kanalisation zu entlasten und zur Grundwasserneubildung beizutragen.“

Diese und weitere Aspekte, wie man Wetterextreme im Garten ausgleichen und eine anpassungsfähige Klimaoase für Mensch und Tier schaffen kann, werden in einem rund 90-minütigen Vortrag vorgestellt.
Ein Zweiter findet am Dienstag, 18. April, um 18 Uhr online statt. Das Thema lautet hier „Rettet den Vorgarten – pflegeleicht und artenreich statt Beton und Schotter“. Hierüber werde aber noch gesondert informiert.
pp/Agentur ProfiPress