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Die Heinzelmännchen von Steinfeld

Das Gelände um den Hermann-Josef-Brunnen wurde auf Vordermann gebracht – Ein Bericht von Gudrun Klinkhammer von der Webseite des Salvatorianer-Klosters Steinfeld

Kall-Steinfeld – Laut Überlieferung zog es den Heiligen Hermann Josef von Steinfeld im 12. Jahrhundert oft zum Brunnen unterhalb des Klosters. Einst versorgte das Wasser das Kloster, zudem gab es an der Stelle, an der das Wasser aus dem Berg in eine gefasste Quelle läuft, eine Pumpstation. Aufgrund der Zusammenhänge erhielt die Quellfassung am Kuttenbach den Namen Hermann-Josef-Brunnen. Das Wasser aus diesem Brunnen soll gut sein für die Augen – warum, kann niemand so recht erklären.

Das Wasser aus dem Hermann-Josef-Brunnen soll gut sein für die Augen, Pater Wieslaw Kaczor machte einen Versuch. Foto: Gudrun Klinkhammer/www.kloster-steinfeld.de/pp/Agentur ProfiPress

Doch in den vergangenen Jahren führte der Brunnen eine Art Dornröschenschlaf. Das hat sich jetzt geändert: Drei „Heinzelmännchen“ aus dem Umland nahmen sich nun mit einigen Helfern dieses wunderbaren Ortes an. Sie schnitten Treppen und Wege frei, stellten Tisch und Bänke auf. Auf diese Weise wurde der Platz rund um den Hermann-Josef-Brunnen wieder ein Vorzeigeort der Extraklasse. Wer hier von Steinfeld aus, aber auch von Urft, Rinnen oder Diefenbach zu dieser Vierwegekreuzung hinwandert, der erlebt einen Ort in der Natur, wie er schöner kaum sein kann. Der Kuttenbach rauscht durchs Tal, das Wasser umspielt die Flusssteine und lässt die Gedanken fließen. Ebenso munter sprudelt die Quelle aus der Mauer, das Wasser ist glasklar und knackig kalt.

Der Hermann-Josef-Brunnen liegt im Kuttenbachtal unterhalb des Klosters Steinfeld. Foto: Gudrun Klinkhammer/www.kloster-steinfeld.de/pp/Agentur ProfiPress

Den Kern der unermüdlichen Heinzelmännchen bildete bei den Aufräumarbeiten an der Hermann-Josef-Quelle in den vergangenen Wochen und Monaten der 80-jährige Heinz Hermanns aus Sistig. Sein Namenszwillingsbruder Heinz Hermanns aus Broich packte ebenso tatkräftig mit an wie „Zander Schorsch“ (Georg Zander) aus Sistig. Unter den Helfern war auch Rudi Diefenbach aus Diefenbach, der Wurzeln und Äste abfuhr. Die Männer berichten: „Bereits im vergangenen Oktober haben wir mit den Aufräumarbeiten angefangen. Seit dem Tornado im Jahr 2007 war hier an diesem Platz kaum noch etwas passiert. Nun haben wir alles mit Ruhe und vor allem sehr gerne wieder hergerichtet.“

Georg Zander aus Sistig (v.l.), Heinz Hermanns aus Broich, sein Namenszwilling Heinz Hermanns aus Sistig und der Steinfelder Pater Wieslaw Kaczor SDS am aufgeräumten und freigeschnittenen Platz im Kuttenbachtal. Foto: Gudrun Klinkhammer/www.kloster-steinfeld.de/pp/Agentur ProfiPress

Pater Wieslaw Kaczor SDS, Leiter der GdG Hl. Hermann Josef Steinfeld, dankte den Ehrenamtlern für ihren wertvollen Einsatz ganz herzlich. Eventuell soll es im August eine kleine Feier am Hermann-Josef-Brunnen geben, natürlich unter Berücksichtigung der Corona-Hygieneregeln.

pp/Agentur ProfiPress