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Begegnung mit dem Tabuthema Tod

„Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“: Lit.Eifel-Lesung mit Susann Pásztor am Dienstag, 27. Juni, um 19.30 Uhr, im Burgenmuseum, Kirchgasse 10, 52385 Nideggen

Nideggen – Mit Susann Pásztor kommt eine Autorin, die eine der ersten Lesungen für die Lit.Eifel gegeben hat. Im Oktober 2013 las sie auf Burg Blankenheim aus ihrem Roman „Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts“. Um Sterbebegleitung geht es in ihrem neuen Roman „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“, den sie am Dienstag, 27. Juni, um 19.30 Uhr, im Burgenmuseum, Kirchgasse 10, 52385 Nideggen vorstellen wird.

Wie begegnet man einer Frau, die höchstens noch ein halbes Jahr zu leben hat? Fred glaubt es zu wissen. Er ist alleinerziehender Vater und hat sich zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter ausbilden lassen, um seinem Leben mehr Sinn zu geben. Aber Karla, stark, spröde und eigensinnig, arrangiert sich schon selbst mit ihrem bevorstehenden Tod und möchte nur etwas menschliche Nähe – zu ihren Bedingungen.

Autorin Susann Pásztor ist ehrenamtlich als Sterbebegleiterin tätig. Foto: Sven Jungtow

Als Freds Versuch, sie mit ihrer Vergangenheit zu versöhnen, grandios scheitert, ist es nur noch Phil, sein 13-jähriger Sohn, der Karla besuchen darf, um ihre Konzertfotos zu archivieren. Dann trifft Hausmeister Klaffki in einer kritischen Situation die richtige Entscheidung – und verhilft Fred zu einer zweiten Chance.

„An keiner Stelle wird dieses Buch pathetisch oder gar rührselig. Dieser Roman ist keiner, der Angst vorm Sterben macht. Im Gegenteil. Er macht Lust aufs Leben“, schreibt WDR-Moderatorin Christine Westermann in ihrer Rezension. Sie habe beim Lesen des Buches viel gelacht, und ja, auch ein paarmal geweint.

Susann Pásztor, 1957 in Soltau geboren, lebt als freie Autorin und Übersetzerin in Berlin. Ihr Debütroman „Ein fabelhafter Lügner“ erschien 2010 und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Sie hat die Ausbildung zur Sterbebegleiterin abgeschlossen.

Alle weiteren Lit.Eifel-Termine und Vorverkaufsstellen gibt es im Internet unter www.lit-eifel.de.

pp/Agentur ProfiPress