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Schüler lernen Berufswelt kennen

Hochwald Foods und Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH unterzeichnen Lernpartnerschaften mit der Gesamtschule der Stadt Mechernich

Mechernich – Zu Unternehmen wie der Deutschen Mechatronics in Mechernich unterhält die Gesamtschule der Stadt bereits so genannte Lernpartnerschaften, am Donnerstag kamen mit der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH und der Hochwald-Molkerei-Genossenschaft weitere bedeutende Firmen hinzu, in denen die Gesamtschüler künftig die spannende Luft der Arbeitswelt schnuppern können.

Gesamtschulleiterin Dagmar Wertenbruch eröffnet die Informations- und Feierstunde zur Ratifizierung neuer Lernpartnerschaften ihrer Schule mit der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH und der Hochwald-Molkereigenossenschaft. In der ersten Reihe (v.r.) der städtische Kämmerer und Dezernent Ralf Claßen, Kreiskrankenhaus-Geschäftsführer Martin Milde, Michael Arth von der Industrie- und Handelskammer zu Aachen und Hochwald Ausbildungsleiterin Tanja Bormann. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Gesamtschulleiterin Dagmar Wertenbruch eröffnet die Informations- und Feierstunde zur Ratifizierung neuer Lernpartnerschaften ihrer Schule mit der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH und der Hochwald-Molkereigenossenschaft. In der ersten Reihe (v.r.) der städtische Kämmerer und Dezernent Ralf Claßen, Kreiskrankenhaus-Geschäftsführer Martin Milde, Michael Arth von der Industrie- und Handelskammer zu Aachen und Hochwald Ausbildungsleiterin Tanja Bormann. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Schulleiterin Dagmar Wertenbruch, Kreiskrankenhausgeschäftsführer Martin Milde, Hochwald-Ausbildungsleiterin Tanja Bormann, Michael Arth von der IHK und Vanessa Rauch vom Kooperationsnetz Unternehmen der Region und Schulen (KURS) ratifizierten entsprechende Kooperationsvereinbarungen.

Einige Achtklässler hatten sich während einer Kontaktwoche bei Hochwald mit der Herstellung von Butter beschäftigt und Einblick in die Berufe genommen, die bei der großen Molkereigenossenschaft mit Sitz unter anderem in der Stadt Mechernich ausgebildet werden: Laborant, Fachkraft für Lebensmittel, Elektroniker, Industrie-Chemiker und Industriekaufmann. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Einige Achtklässler hatten sich während einer Kontaktwoche bei Hochwald mit der Herstellung von Butter beschäftigt und Einblick in die Berufe genommen, die bei der großen Molkereigenossenschaft mit Sitz unter anderem in der Stadt Mechernich ausgebildet werden: Laborant, Fachkraft für Lebensmittel, Elektroniker, Industrie-Chemiker und Industriekaufmann. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Die Stadt Mechernich vertrat Dezernent Ralf Claßen, der auch Vorsitzender der Mechernich-Stiftung und des Kreiskrankenhaus-Fördervereins ist und entsprechende Kontakte geknüpft hatte. „Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Schulen bereitet Kinder und Jugendliche praxisnah auf Ausbildung und Arbeitsplatz vor“, so die Rektorin Dagmar Wertenbruch.

Schüler/innen des Jahrgangs 6 und 7 sowie Sanitäter der AG Schulsanitätsdienst der städtischen Mechernicher Gesamtschule lernten den Umgang mit Tragen und Schienen, selbst Verbände anzulegen, Herz-Lungen-Wiederbelebung, sie besichtigten Rettungswachen und Rettungswagen und bekamen an der Schule Besuch vom Roten Kreuz und dessen Bergwacht. Bei der Ratifizierung der Lernpartnerschaft mit der Kreiskrankenhaus GmbH berichteten sie von einer Workshopwoche. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Schüler/innen des Jahrgangs 6 und 7 sowie Sanitäter der AG Schulsanitätsdienst der städtischen Mechernicher Gesamtschule lernten den Umgang mit Tragen und Schienen, selbst Verbände anzulegen, Herz-Lungen-Wiederbelebung, sie besichtigten Rettungswachen und Rettungswagen und bekamen an der Schule Besuch vom Roten Kreuz und dessen Bergwacht. Bei der Ratifizierung der Lernpartnerschaft mit der Kreiskrankenhaus GmbH berichteten sie von einer Workshopwoche. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Win-Win“-Situation

„Den Firmen gibt das Modell die Gelegenheit mit jungen Menschen, künftigen Auszubildenden und Fachkräften in Kontakt zu treten. Eine Situation, von der beide Seiten profitieren“, so Dezernent Ralf Claßen.

Chefarzt Dr. Marcus Münch begleitete die Mechernicher Gesamtschüler bei ihrer Workshopwoche zum Themenkreis Wiederbelebung und Rettungstechniken. Er machte den Schülern Mut, das Gelernte auch anzuwenden: „Jeder hat immer dabei, was er braucht um Leben zu retten, zwei Hände!“ Er selbst habe mal als Jugendlicher bei den Maltesern mit der Menschenrettung angefangen, heute sei er Chefarzt der Notaufnahme. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Chefarzt Dr. Marcus Münch begleitete die Mechernicher Gesamtschüler bei ihrer Workshopwoche zum Themenkreis Wiederbelebung und Rettungstechniken. Er machte den Schülern Mut, das Gelernte auch anzuwenden: „Jeder hat immer dabei, was er braucht um Leben zu retten, zwei Hände!“ Er selbst habe mal als Jugendlicher bei den Maltesern mit der Menschenrettung angefangen, heute sei er Chefarzt der Notaufnahme. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Im Rahmen der KURS-Vereinbarungen werden Betriebserkundungen durchgeführt, Berufspraktika vermittelt, Projektarbeiten durchgeführt, Einblick in den Arbeitsalltag verschiedener Berufe gewährt, die Anforderungen an Auszubildende benannt und Berufsbilder vorgestellt, so Dagmar Wertenbruch.

„Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Schulen bereitet Kinder und Jugendliche praxisnah auf Ausbildung und Arbeitsplatz vor“, so Dagmar Wertenbruch. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
„Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Schulen bereitet Kinder und Jugendliche praxisnah auf Ausbildung und Arbeitsplatz vor“, so Dagmar Wertenbruch. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Über erste Erfahrungen im Rahmen einer Workshopwoche mit Kreiskrankenhaus-Chefarzt Dr. Marcus Münch (Notaufnahme) berichtete eine Schülergruppe den Gästen der Unterzeichnungsfeier. Schüler/innen des Jahrgangs 6 und 7 sowie Sanitäter der AG Schulsanitätsdienst der städtischen Mechernicher Gesamtschule lernten den Umgang mit Tragen und Schienen, selbst Verbände anzulegen, Herz-Lungen-Wiederbelebung, sie besichtigten Rettungswachen und Rettungswagen und bekamen an der Schule Besuch vom Roten Kreuz und dessen Bergwacht.

Der aus Bleibuir stammende Kreiskrankenhausgeschäftsführer Martin Milde berichtete den Gesamtschülern, wie er sich während zehn Jahren als Aushilfs-Krankenpfleger an Wochenende und in den Semesterferien als Volkswirt für eine Arbeit auf dem Krankenhaussektor begeisterte. Er berichtete auch von der kreiskrankenhauseigenen Schwesternschule, an der Pflegepersonal ausgebildet werde. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Der aus Bleibuir stammende Kreiskrankenhausgeschäftsführer Martin Milde berichtete den Gesamtschülern, wie er sich während zehn Jahren als Aushilfs-Krankenpfleger an Wochenende und in den Semesterferien als Volkswirt für eine Arbeit auf dem Krankenhaussektor begeisterte. Er berichtete auch von der kreiskrankenhauseigenen Schwesternschule, an der Pflegepersonal ausgebildet werde. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Eine andere Gruppe aus der Klasse 8 d hatte sich unter fachkundiger Anleitung von Hochwald in einer Kontaktwoche mit der Herstellung von Butter beschäftigt und Einblick in die Berufe genommen, die bei der großen Molkereigenossenschaft mit Sitz unter anderem in der Stadt Mechernich ausgebildet werden: Laborant, Fachkraft für Lebensmittel, Elektroniker, Industrie-Chemiker und Industriekaufmann. Sie referierten in der Veranstaltung über die Zusammensetzung von Milch und berichteten über die breite Palette von Produkten, die man aus Milch herstellen kann.

„Den Firmen gibt das Modell die Gelegenheit mit jungen Menschen, künftigen Auszubildenden und Fachkräften in Kontakt zu treten. Eine Situation, von der beide Seiten profitieren“, so Dezernent Ralf Claßen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
„Den Firmen gibt das Modell die Gelegenheit mit jungen Menschen, künftigen Auszubildenden und Fachkräften in Kontakt zu treten. Eine Situation, von der beide Seiten profitieren“, so Dezernent Ralf Claßen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Start als Pfleger und Malteser

Der aus Bleibuir stammende Kreiskrankenhausgeschäftsführer Martin Milde berichtete den Gesamtschülern, wie er sich während zehn Jahren als Aushilfs-Krankenpfleger an Wochenende und in den Semesterferien für die Arbeit im Krankenhaus zu begeistern begann.

Schulleiterin Dagmar Wertenbruch (vorne v.l.), Hochwald-Ausbildungsleiterin Tanja Bormann, Michael Arth von der IHK, Kreiskrankenhaus-Geschäftsführer Martin Milde und Vanessa Rauch vom Kooperationsnetz Unternehmen der Region und Schulen (KURS) beim Schulamt des Kreises Euskirchen ratifizieren die Kooperationsvereinbarungen zwischen Gesamtschule, Hochwald und Kreiskrankenhaus. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Schulleiterin Dagmar Wertenbruch (vorne v.l.), Hochwald-Ausbildungsleiterin Tanja Bormann, Michael Arth von der IHK, Kreiskrankenhaus-Geschäftsführer Martin Milde und Vanessa Rauch vom Kooperationsnetz Unternehmen der Region und Schulen (KURS) beim Schulamt des Kreises Euskirchen ratifizieren die Kooperationsvereinbarungen zwischen Gesamtschule, Hochwald und Kreiskrankenhaus. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Nicht umsonst sei er schließlich als Diplom-Volkswirt und Geschäftsführer an seine alte Wirkungsstätte als Pfleger zurückgekehrt. Es sei der Idealfall, wenn man einen Beruf finde, für den man sich begeistern kann, befand auch Dr. Marcus Münch. Er habe als Jugendlicher beim MHD mit der Menschenrettung angefangen, heute sei er Chefarzt der Notaufnahme.

pp/Agentur ProfiPress