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Schubkarrenrad oder Millionenprojekt?

„Was macht eigentlich Christoph Breuer?“ – Einblicke in den Alltag des Ingenieurs und stellvertretenden Teamleiters beim Gebäudemanagement der Mechernicher Stadtverwaltung

Mechernich – Gerade noch hatte er beim Richtfest den „Dodo-Treff“ miteingeweiht, das neue Dorfgemeinschaftshaus im Siedlungsschwerpunkt Firmenich-Obergartzem, für dessen Bauplanung und -umsetzung er verantwortlich ist. Nun warten im wahrsten Sinne des Wortes schon wieder die nächsten Baustellen auf Christoph Breuer, den stellvertretender Teamleiter und Ingenieur im Gebäudemanagement der Mechernicher Stadtverwaltung.

Ein Bild seines „Herzensprojektes“ prangt an der Wand seines Büros, gleich daneben hängt die Wand voller Baupläne. Und das nicht ohne Grund, denn der Aufgabenbereich des 36-Jährigen Firmenichers umfasst vor allem den Hochbau. „Ich kümmere mich beispielsweise um den Entwurf und die Umsetzung von Neubauten, Umbauten, Anbauten oder Sanierungen öffentlicher Gebäude“, so Breuer gegenüber dem Mechernicher Bürgerbrief. Im neuen Siedlungsschwerpunkt betreut er neben dem neuen Dorfgemeinschaftshaus mit „Dodo-Treff“ beispielsweise den Bau einer neuen Turnhalle, einer Grundschule und eines umfangreichen Kitaanbaus.

Christoph Breuer (36) ist Ingenieur und stellvertretender Teamleiter des Gebäudemanagements der Mechernicher Stadtverwaltung. Nun gibt er dem Mechernicher Bürgerbrief einmal Einblick in sein „täglich Brot“. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Christoph Breuer (36) ist Ingenieur und stellvertretender Teamleiter des Gebäudemanagements der Mechernicher Stadtverwaltung. Nun gibt er dem Mechernicher Bürgerbrief einmal Einblick in sein „täglich Brot“. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

„Das sind im Moment meine Großprojekte, da kommen aber noch tausende kleine Aufgaben dazu“, so der stellvertretende Teamleiter. So zum Beispiel die Beantragung von Förderprogrammen bei höheren Behörden, kaputte Heizungen in Gebäuden oder TÜV-Prüfungen. „Das ist mein täglich Brot“, so Breuer: „im Grunde kümmere ich mich um alles vom kaputten Schubkarrenrad bis hin zu Millionenentscheidungen.“

Herausforderungen meistern

Neue Herausforderungen hielt beispielsweise die Corona-Pandemie für Christoph Breuer bereit: „Hier mussten wir in Windeseile unter anderem Klassenraumlüftungen oder Hygieneprodukte wie Desinfektionsmittelständer besorgen“. Aber auch die Behebung von teils massiven Flutschäden an öffentlichen Gebäuden oder die Unterbringung neuer Flüchtlinge, gerade zu Zeiten des Angriffskriegs auf die Ukraine, bedeuteten viel Arbeit für ihn und sein Team aus vier Technikern, zwei kaufmännischen Mitarbeiterinnen, Fachbereichsleiter Thomas Schiefer und Teamleiter Hans-Peter Siebum.

Breuer: „Solche Probleme sind meist unplanbar und kommen dann natürlich nochmal zu unseren Dauerthemen dazu.“ Zu letzteren zählen auch Zukunftsthemen wie energetische Sanierungen, Ein- oder Neubauten, beispielsweise von Photovoltaikanlagen, neuen Fenstern oder Erdwärmeheizungen. Da sind natürlich auch mal Ortstermine nötig. Breuer: „Was ich sehr schätze ist, dass ich nicht den ganzen Tag in meinem Büro verbringe. Ich bin auch oft im Außendienst aktiv.“

Nie vergessen werde er aber die Flutnacht im Juli 2021: „Ich selbst war in Firmenich betroffen, hab dort bis tief in die Nacht gearbeitet und musste nach ein paar wenigen Stunden Schlaf natürlich direkt ins Rathaus. Nach einer ersten Krisensitzung ging es darum, einen groben Überblick über die Lage im Stadtgebiet zu bekommen und Gebäudeschäden zu ermitteln.“

Familie, Fußball, Fahrradtouren

Privat schätzt Christoph Breuer das Angebot seines Herzensprojektes, des „Dodo-Treffs“, sehr. Besonders die dortige Geselligkeit und in schönem und modernem Ambiente zusammenzukommen. Kein Wunder, denn er ist auch im Stammtisch der „Besucher der ehemaligen Hubertusschenke“ aktiv, die in Obergartzem 2018 ihre Pforten dicht gemacht hatte.

Des Weiteren singt er im „Männergesangsverein Satzvey-Firmenich“ und ist Fan des 1. FC Köln. Fußball ist eine seiner Leidenschaften, und so besucht er immer noch gerne die Spiele seines Heimatvereins dem „SSC Firmenich“.

Mit seiner Familie verbringt Christoph Breuer besonders gerne Zeit, beispielsweise mit Fahrradtouren. Außerdem ist es für den begeisterten Hobbyhandwerker Ehrensache, im elterlichen Heizungsbetrieb mitzuhelfen.

pp/Agentur ProfiPress