Familienfreundlich und flexibel

Erneut gute Noten der Bertelsmann-Stiftung für die Stadtverwaltung Mechernich als Arbeitgeberin

Mechernich – Die Stadtverwaltung Mechernich ist ein zukunftsorientierter und familienfreundlicher Arbeitgeber. Das wurde der von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und dem Ersten Beigeordneten Thomas Hambach sowie dem Personaldezernenten Ralf Claßen geführten Kommune mit rund 200 hauptamtlichen Beschäftigten jetzt zum wiederholten Male bestätigt.

Taufrisch ist die Rezertifizierung nach dem bundesweit anerkannten und bekannten Audit-Verfahren der vom Bundesarbeitsministerium angestoßenen „Initiative Neue Qualität für Arbeit“ (INQA) im Rathaus in der Bergstraße eingetroffen.

Vereinfacht geht es um die Zufriedenheit der Beschäftigten. Fazit einer Mitarbeiterbefragung war es, dass ein gutes Betriebsklima und zufriedenstellende Betriebsentwicklung vorherrschen und sich Kommunikation und Weiterbildung verbessert haben. Vor allem war die Familienfreundlichkeit des Arbeitgebers Stadt für die Rezertifizierung bei der Bertelsmann-Stiftung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig, so die zuständige Teamleiterin Fotini Bung.

Hilfe bei Kindern und Pflegedürftigkeit

„Wir machen das nicht nur, um in diesem Anerkennungsverfahren gut dazustehen“, sagte sie dem Mechernicher „Bürgerbrief“: „Im Rathaus interessieren sich die Personalverantwortlichen tatsächlich für die familiären Verhältnisse der Beschäftigten, wie es ihnen gerade geht und ob die Mitarbeiter mit Kindergartenplätzen, der Pflege der eigenen Eltern oder angepassten Arbeitszeiten wirklich zurechtkommen.“

Überreicht wurde die mit dieser Feststellung verbundene INQA-Audit-Plakette diesmal endgültig und nicht mehr, wie in den ersten Anerkennungsverfahren der Bertelsmann-Stiftung 2013, 2016 und 2019 für jeweils drei Jahre. Erster Beigeordneter Thomas Hambach: „Nach zehn Jahren geht die Stiftung davon aus, dass uns die hohen Standards in der Mitarbeiterverantwortung inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen sind.“

Mit der neuen Plakette am Vorzimmereingang von Bürgermeister und Erstem Beigeordneten (v.r.): Dezernent Ralf Claßen, die Rezertifizierungs-Beauftragte der Stadt, Fotini Bung, und Erster Beigeordneter Thomas Hambach. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Der ebenfalls Personalverantwortung tragende Dezernent Ralf Claßen erklärte, er werde in Einstellungsgesprächen immer wieder auf Familienfreundlichkeit, Gesundheitsmanagement und die so genannte Work-Live-Balance angesprochen: „Ihr soziales Wohlfühlen ist den jungen Leuten heute genauso wichtig wie ein gutes Gehalt.“

Die Corona-Pandemie mit den umfassenden Kontaktbeschränkungen habe im Gesamtprozess zwar zu nachvollziehbaren Terminverzögerungen geführt, so Fotini Bung, aber eine qualitative Umsetzung des Gesamtprozesses sei jederzeit sichergestellt worden.

Der INQA-Prozess sei bei der Stadtverwaltung Mechernich und ihren 200 Mitarbeitern, darunter sieben Integrationsarbeitsplätze und vier bis fünf Auszubildende, sensibel und mit hohem persönlichem Engagement umgesetzt worden.

Besserer Informationsfluss

Da, wo Nachholbedarf bestand, Kommunikation und Wissenstransfer, sei nachgearbeitet worden. Auf Herausforderungen durch die Corona-Pandemie habe die Stadtverwaltung jeweils rasch und konsequent reagiert. Homeoffice werde in einem weit größeren Umfang angeboten als noch vor der Viruswelle.

Laut Mitarbeitermeinungsbild ist die allgemeine Zufriedenheit gestiegen, der Informationsfluss und die Arbeitszeitflexibilität haben sich verbessert, ebenso die Wahrnehmung des Betriebsklimas, so Fotini Bung.

Sie, Ralf Claßen und Thomas Hambach zeigten sich sehr zufrieden über die Auszeichnung, besonders über die in ihrer Entwicklung doch sehr erfreulichen Aussagen des Gutachtens. Hambach: „Letztendlich geht es darum, sich bei der Arbeit wohl zu fühlen und seinen Job gerne zu machen, denn: wirtschaftlicher Erfolg und gute Arbeitsbedingungen gehören zusammen.“ Fotini Bung: „Die aktuelle Zertifizierung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind!“

pp/Agentur ProfiPress