Die Lücke schließen
Durchgängige A1 in der Eifel ist schon lange in Planung – Wichtig auch für Unternehmen in Mechernich – „IHK Trier“ setzt sich für Beschleunigung des Projektes ein
Mechernich – „Seit Jahrzehnten ist ein geforderter und geplanter Autobahn 1-Lückenschluss in der Eifel überfällig“, schreibt die „IHK Trier“ in einer aktuellen Pressemitteilung. Dies sei nicht nur für die unmittelbar betroffene Region, so auch Mechernich, sondern auch für große Teile Deutschlands und Europas von zentraler Bedeutung.
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier begrüße daher die Entscheidung des Koalitionsausschusses grundsätzlich, künftig auch mehr Tempo in die Genehmigungsverfahren wichtiger Straßenprojekte zu bringen.

„Der fehlende Lückenschluss kostet die Unternehmen in der Eifel seit vielen Jahren Unmengen an Zeit und Geld für vermeidbare Umwegfahrten“, betont Dr. Jan Glockauer, Hauptgeschäftsführer der „IHK Trier“ und meint damit auch in Mechernich ansässige Unternehmen: „Es darf keine Chance zur Beschleunigung des Projektes ungenutzt bleiben. Den regionalen Unternehmen wurde seinerzeit der Lückenschluss versprochen und wir fordern ihn nachdrücklich ein.”
Der Weg bis zum vollständigen Lückenschluss sei jedoch noch lang und bedürfe daher weiterhin einer breiten und engagierten Unterstützung. “Hier sehen wir Bund und Land gemeinsam mit der »Autobahn GmbH« in der Pflicht, das Projekt mit vollem Einsatz fortzuführen und zügig abzuschließen”, so Glockauer.
Die A1 erstreckt sich quer durch Deutschland – von der Nordsee bis runter ins Saarland. Nur in der Eifel klafft eine Lücke von rund 25 Kilometern, und zwar zwischen den Anschlussstellen Blankenheim (Nordrhein-Westfalen) und Kelberg (Rheinland-Pfalz). Dadurch fließt ein Großteil des Verkehrs über die B51.
Fragen zu diesem Thema beantwortet Wilfried Ebel von der „IHK Trier“ entweder telefonisch unter (06 51) 97 77-9 20 oder per Mail unter ebel@trier.ihk.de.
pp/Agentur ProfiPress