Ausbau Eifelbahn gefordert
Abgeordnete aus dem Bezirk Aachen unterstützen Resolution zum Wiederaufbaufonds des Bundes – Auch vorgezogene Elektrifizierung und zweigleisigen Ausbau der Eifelstrecke gefordert
Mechernich/Köln/Aachen – Die Abgeordneten aus dem Bezirk Aachen unterstützen die „Resolution zum zukunftsfähigen Wiederaufbau der Schieneninfrastruktur nach der Flutkatastrophe“, die am 25. August von der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Nahverkehr Rheinland verabschiedet wurde.
In einer Pressemitteilung des Parteibezirks der Union heißt es, diese Resolution richte sich an den Bund und betreffe die aktuellen Beratungen über die finanzielle Ausgestaltung des Wiederaufbaufonds für die vom Juli-Hochwasser betroffenen Gebiete.

Sie habe zum Ziel, den anstehenden zukunftssicheren Wiederaufbau der betroffenen Bahnstrecken RE4, RE12, RE22, Eifelbahn (RB24), Erfttalbahn (RB23), S23 und der Euregiobahn (RB20) zu ermöglichen. Hierzu gehören vor allem der Ausbau der Leit- und Sicherungstechnik, eine zeitnahe Elektrifizierung sowie ein zweigleisiger Streckenausbau.
Keine unnötigen Auflagen
Es geht um größtmögliche Hilfen und Erleichterungen seitens des Bundes. Die gesetzlich üblichen Umweltverträglichkeitsprüfungen und Untersuchungen im Rahmen des Bundesimmissionsgesetzes sollen entfallen, die Maßnahmen sollen von der Planfeststellung freigestellt werden. Bund und Länder sollen die Planungsstufen 1 – 5 voll finanzieren.
Einig sind sich die Abgeordneten darüber, dass der Wiederaufbau eine Richtungsweisung für zukünftige Mobilität ist und auch eine Chance bietet, langfristig geplante Mobilitätsinnovationen umzusetzen. Unterzeichnet wurde die Resolution von Klaus Voussem, Bernd Krückel, Dr. Ralf Nolten, Dr. Patricia Peill, Hendrik Schmitz und Thomas Schnelle.
pp/Agentur ProfiPress