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Zusatzbusse mindestens bis Ostern

Beim Ortstermin am Busbahnhof Mechernich begrüßten der städtische Schulteamleiter Willi Göbbel und Busunternehmer Guido Bauer („Schäfer-Reisen“) zusätzliche Fördermittel des Landes NRW – Zwischen Kommern und Mechernich verkehren in der Corona-Krise drei statt normalerweise zwei Bussen, auf stark frequentierten Außenortlinien zwei statt einem Fahrzeug

Mechernich – Der Covid-19-bedingte Einsatz von Verstärkerbussen auf den ÖPNV-Linien in der Stadt Mechernich, auf denen die meisten Schüler befördert werden, wird voraussichtlich mindestens bis zu den Osterferien 2021 verlängert.

Das sagten am 15. Dezember ÖPNV-Unternehmer Guido Bauer („Schäfer-Reisen“) und Willi Göbbel, der für die Schulen zuständige Teamleiter der Stadtverwaltung Mechernich, bei einem Ortstermin auf dem Busbahnhof im Schulzentrum an der Feytalstraße.

Guido Bauer (r.) von „Schäfer-Reisen“ und Willi Göbbel (l.) begrüßten bei einem Ortstermin am Busbahnhof Mechernich die Verlängerung des Corona-Zusatzbusprogramms der NRW-Landesregierung, hier im Gespräch mit dem Busfahrer Alexander Knopf. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Seit kurz nach den Sommerferien setzt die Stadt neben den normalen Nahverkehrsbussen drei Zusatzfahrzeuge auf besonders stark frequentierten Routen ein, vor allem zwischen Kommern und Mechernich, aber auch auf der Strecke nach Firmenich, nach Strempt/Voißel und auf der Linie über Weiler am Berge und Antweiler.

„Wir wollen damit die Personendichte in den Bussen reduzieren“, so Willi Göbbel. Die Firma „Schäfer-Reisen“, so Guido Bauer, lasse zwischen Mechernich und Kommern drei statt im Normalbetrieb zwei Busse verkehren und auf den genannten Außenortsrouten zwei statt einem. Insgesamt werden in der Stadt Mechernich täglich zwischen 2000 und 2500 Schülern auf den öffentlichen ÖPNV-Linien befördert.

Spürbare Entlastung

Die Entlastung sei spürbar, so der Busunternehmer Guido Bauer, und habe unter anderem auch dazu geführt, dass weniger Eltern ihre Kinder mit Privat-Pkw zum Unterricht bringen.

Weder habe die Firma „Schäfer-Reisen“ zusätzliches Personal, noch zusätzliche Busse rekrutieren müssen, so Bauer: „Der Reisebusverkehr liegt seit Ausbruch der Corona-Krise danieder, das ist auch das Kalkül der Landesregierung, dass in diesen Zeiten zusätzliche Busse für den Schülertransport unproblematisch zu mobilisieren sind.“

„Das Land NRW übernimmt auch die Kosten für die zusätzlichen Verstärkerbusse zu hundert Prozent“, so Schulteamleiter Willi Göbbel: „Die Stadt Mechernich muss keine zusätzlichen Kosten tragen.“ Wie der Euskirchener Landtagsabgeordnete Klaus Voussem mitteilt, beträgt das entsprechende Förderprogramm des Landes 13,5 Millionen Euro, dafür sollen NRW-weit bis zu 1000 zusätzliche Busse zur Verfügung stehen.

Voussem: „Es geht darum, die Schülerinnen und Schüler maximal zu schützen. Mit der Förderung zusätzlicher Schulbusse schaffen wir mehr Platz, so dass alle auf dem Schulweg sicher sind.“ Mit dem Geld unterstütze die Landesregierung alle Schulträger.

pp/Agentur ProfiPress