Zurück ins Jahr 1973
Wie vor 50 Jahren: „ZEITblende“ im Freilichtmuseum Kommern diesmal mit Erinnerungen an Pink Floyd, AC/DC, Rocky-Horror-Show und 200 Karossen im Oldtimercorso – Museumsgastronomie serviert Cocktails, Sangria und Currywurst mit Fritten
Mechernich-Kommern – Seit 2008 erinnert das Rheinische Freilichtmuseum Kommern mit sommerlichen Großveranstaltungen, den sogenannten „ZEITblenden“ an seine Gründung vor 50 Jahren. So auch 2023 am Wochenende 19./20. August zum nunmehr 15. Mal. Darauf macht Daniel Manner, der Pressesprecher dieser Einrichtung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), die Medien dies- und jenseits des Rheins aufmerksam.

Erinnerungen an AC/DC, die Sesamstraße, Pink Floyds „The dark side of the moon“ und die Rocky-Horror-Show sollen diesmal aufgefrischt werden. Rund 200 Oldtimer-Autos werden erwartet. Anders als beim Sonntagsfahrverbot angesichts der Erdölkrise 1973 starten die alten Blechkarossen samstags zu einem Autokorso durchs Museum.

Mit Modenschauen, Objektausstellungen von Zeitzeugen und typischen Spielen soll an den Lifestyle der 1973er erinnert werden. Ein „Geschichtsweg“ soll die Besucher/innen durch die wichtigsten Ereignisse des Jahres führen. Auf der Bühne will die AC/DC-Tribute Band „Power up“ agieren. Gäste, die lieber tanzen möchten, sollen bei Workshops und Tanzangeboten die Möglichkeit bekommen.

Dienstleister für 9,7 Mio Menschen
Die Museumsgastronomie serviert zeittypische Gerichte und Cocktails, es gibt Sangria und Grillwurst an einer historischen Imbissbude. Auch ein mit Liebhaberstücken vollgestellter Campingplatz mit Wohnwagen fehlt seit Jahren nicht bei den „Zeitblenden“. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei. Ebenso für alle Gäste, die in zu 1973 passender Kleidung erscheinen.

Öffnungszeiten sind am Samstag, 19. August, von 11 bis 19 Uhr, sonntags dann von 11 bis 18 Uhr. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) versteht sich als Kommunalverband mit 20.000 Beschäftigten für 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Er unterhält 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfe-Einrichtungen, das Landesjugendamt und den Verbund Heilpädagogischer Hilfen.
pp/Agentur ProfiPress