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Plätzchen gebacken und verkauft

Kinder aus dem Awo-Familienzentrum Mechernich übergaben fast 500 Euro an die Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder

Mechernich – Plätzchen nach Rezepten aus aller Herren Länder haben Eltern, Erzieherinnen und Kinder des Awo-Familienzentrums Mechernich, Im Sande, gebacken und verkauft. Dabei kam die stolze Summe von 483,54 Euro zusammen. Tina Mertens, die Leiterin, übergab den selbstgemalten Spendengutschein am Freitag vor Weihnachten an den Lückerather Hilfsgruppenchef Willi Greuel.

Die Hilfsgruppe Eifel kümmert sich seit fast 40 Jahren vor allem um tumor- und leukämiekranke Kinder. Es begann mit organisierten Ferienfahrten für strahlengeschädigte Kinder und Jugendliche nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986. Seither wurden dank freigebiger Spender viele Millionen in die Wiedergesundung von Menschen investiert, vor allem in Kooperation mit der Kinderkrebsstation der Universitätsklinik Bonn und der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS).

148 Kinder im sozialen Brennpunkt

„Jeder Betrag ist willkommen und hilft Menschen“, sagte Willi Greuel bei der Spendenübergabe im generalrenovierten Familienzentrum der Arbeiterwohlfahrt. Die Plätzchenback- und Verkaufsaktion wird bereits seit 15 Jahren zugunsten der Hilfsgruppe durchgeführt, so Willi Greuel und Birgit Rippinger, die den morgendlichen Verkauf in der Vorweihnachtszeit organisiert.

Übergabe des Spendengutscheins im Awo-Familienzentrum Mechernich mit den Erwachsenen (v.l.) Lea Bedding, Carina Breuer, Tina Mertens, Hilfsgruppenchef Willi Greuel, Daniela Mauer, Birgit Ripplinger und Michele Wieskotten. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Übergabe des Spendengutscheins im Awo-Familienzentrum Mechernich mit den Erwachsenen (v.l.) Lea Bedding, Carina Breuer, Tina Mertens, Hilfsgruppenchef Willi Greuel, Daniela Mauer, Birgit Ripplinger und Michele Wieskotten. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Was nicht direkt an der Rezeption des Familienzentrums weggegangen ist, haben die Kinder in einem örtlichen Supermarkt verkauft“, so Zentrumsleiterin Tina Mertens. Ihr Familienzentrum hat 148 Kinder in acht international bunt gemischten Gruppen: „Wir sind ein sozialer Brennpunkt und unterstützen nicht nun die Kinder, sondern auch die Familien.“

„80 Prozent der Kleinen haben einen Migrationshintergrund“, so Tina Mertens: „Mit Hilfe von Eltern und ihren unterschiedlichen Sprachkenntnissen organisieren wir Zusammenkünfte, wo zusammen gekocht oder gebacken wird und die Leute miteinander in Kontakt kommen.“

Willi Greuel findet die Arbeit des Mechernicher Familienzentrums der Arbeiterwohlfahrt äußerst bemerkenswert. Er lud Tina Mertens, Birgit Ripplinger und ihre Kolleginnen Lea Bedding, Carina Breuer, Daniela Mauer und Michele Wieskotten nicht nur zur Kaller Oldienacht am 17. Juni ein, sondern versprach auch: „2023 macht die Hilfsgruppe Eifel mit dem Mechernicher Familienzentrum zusammen eine Aktion!“

pp/Agentur ProfiPress