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Eifelkloster Steinfeld bleibt

Alle Verkaufsgerüchte über einen möglichen Verkauf des geistlichen Zentrums der Aachener Bistumsregion Eifel sind vom Tisch: „NawaRo“-Biogasanlage wird von neuer Trägergesellschaft übernommen – Auch für die weitläufige Klosteranlage zeichnet sich eine gute Lösung ab – Mit dem Kloster eng verbundene Familie greift Salvatorianern hilfreich unter die Arme

Die Schatten scheinen verflogen: Für die Zukunft von Kloster Steinfeld, ein geistliches und kulturelles Zentrum im Bereich der Zukunftsinitiative Eifel, zeichnen sich auf allen Ebenen gute Lösungen ab. Foto: Archiv ProfiPress

Steinfeld – Nachdem das Gymnasium des Salvatorianerklosters Steinfeld, das traditionsreiche Hermann-Josef-Kolleg, gesichert ist, kann der Orden auch für das in Insolvenz gegangene Biogas-Kraftwerk Übernahme und Weiterbetrieb durch eine neue Trägergesellschaft vermelden.

Die Salvatorianer bleiben an dieser Gesellschaft mehrheitlich beteiligt. „Auch das Klostergut ist gesichert und kann weiterbewirtschaftet werden“, sagte Pater Lambertus Schildt, der Prokurator der Salvatorianer und Geschäftsführer der gGmbH Kloster Steinfeld.

Zu verdanken ist das einer dem Kloster Steinfeld und dem Orden eng verbundenen Familie, die bereits weiter gehende Partnerschaften für den Erhalt der übrigen weitverzweigten Klosteranlage mit dem Salvatorianer-Orden eingeleitet hat. Damit sind alle Verkaufsgerüchte gegenstandslos.

„Die Salvatorianer bleiben in Steinfeld“, so Pater Hubert Veeser, der Provinzial der deutschen Salvatorianer. Das sei Bedingung und Bestandteil der Partnerschaft mit der Familie, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht genannt werden will.

Dass die Salvatorianer in Steinfeld bleiben und das Kloster als geistliches Zentrum der Aachener Bistumsregion Eifel erhalten wird,  entspricht auch dem Wunsch und Bitten von Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff und der Diözese sowie aller Beteiligter eines runden Tisches, an dem unter anderem auch der Euskirchener Landrat Günter Rosenke, Kalls Bürgermeister Herbert Radermacher und Weihbischof Karl Borsch mitgewirkt hatten.

„Wir blicken jetzt optimistischer  in die Zukunft, als das noch vor wenigen Wochen möglich erschien“, erklärte Provinzial Pater Hubert Veeser SDS. Die wirtschaftliche Sanierung von Kloster Steinfeld sei in greifbare Nähe gekommen. Die partnerschaftlich verbundene Familie plane unter anderem das vorhandene Gästehaus weiterzuentwickeln und den Tagungsbereich auszubauen.

Biogasanlage und Kloster blieben verbunden, das entspreche auch dem Wunsch der neuen Trägergesellschaft: „Das Kraftwerk ist für die Energieversorgung des Klosters von großer Bedeutung.“ Energiekosten seien eine der Hauptfaktoren auf der Sollseite Steinfelds.

Wichtige Anliegen der neuen Trägergesellschaft seien, den Betrieb der Anlage zu optimieren und die Biogasanlage effizienter für das Kloster zu nutzen.

pp/Agentur ProfiPress