Beregnungsanlage in Betrieb genommen

Probleme auf dem Firmenicher Aschenplatz sind behoben – Beregnungsanlage ersetzt den ausbleibenden Regen für die zwingend erforderliche Verdichtung des Bodens

Nach einem Jahr der Ursachenforschung und Mängelbehebung ist die Dauerbaustelle Sportplatz Firmenich Vergangenheit: Vertreter des SSC Firmenich, der Stadt Mechernich, des RWE und die A-Jugend nahmen nun abschließend die neue, vom RWE bezuschusste Bereg-nungsanlage offiziell in Betrieb. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Firmenich – „Alle Probleme, die eintreten können, sind hier zusammengekommen“, beschreibt Thomas Hambach, Erster Beigeordneter der Stadt Mechernich, die Situation rund um die Dauerbaustelle Sportplatz Firmenich. Behoben wurde nun auch das letzte dieser Probleme: Kürzlich nahmen der Verein, Vertreter der Stadt Mechernich und des RWE offiziell die Beregnungsanlage in Betrieb. Damit müssen die SSC-Verantwortlichen nicht mehr vergeblich auf das Nass von oben warten, das dringend vonnöten ist, damit der Boden sich verdichtet und dauerhaft bespielbar wird.

Denn das war in den vergangenen zwölf Monaten nicht gegeben. Vor einem Jahr, als der Platz neu angelegt wurde, blieb der Regen nämlich aus. Dieser Umstand bescherte dem SSC Firmenich, aber auch Christof Marx vom Grünflächenamt der Stadt Mechernich, einiges Kopfzerbrechen. Dem Verein, weil er den Platz sperren und mit Hilfe des Stadtsportbundes Trainings- und Spielbetrieb auslagern musste. Und Christof Marx bei der intensiven Mängelsuche und –behebung. Denn nach nur drei Spielen war die neue Tennenschicht so „fluffig“, dass sie unbenutzbar war. Auch mehrfaches Nachwalzen half nicht.

Um einer erneuten Schädigung des Platzes vorzubeugen, installierte man die über das RWE-Projekt „Aktiv vor Ort“ mit 2 000 Euro geförderte Beregnungsanlage mit drei einzeln steuerbaren Regnern. Diese „Sparversion“ sorgt nun auf 80 Prozent der Fläche für die notwendige Feuchtigkeit. Beigeordneter Thomas Hambach versprach aber vor Ort eine möglichst kurzfristige Lösung, damit künftig die gesamte Spielfläche beregnet werden kann.

Auf insgesamt 70 000 Euro belaufen sich die Kosten für die Sportplatz-Sanierung. Die Kosten in Höhe von 8 000 Euro für die Beregnungsanlage fielen dank der RWE-Spende, der Eigenleistung durch Vereinsmitglieder und durch die Unterstützung der Stadt weitaus geringer aus als es ansonsten der Fall gewesen wäre. Vor Ort überzeugten sich auch RWE-Mitarbeiter Willi Zervos und RWE-Regionalleiter Walfried Heinen davon, dass die „Trockenzeiten“ in Firmenich nun der Vergangenheit angehören.

pp/Agentur ProfiPress