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„Beindruckende Treue zum Konzil“

Communio-Priester Clement Aloyce Kihiyo (46) aus Tansania besucht wenige Tage vor der Verteidigung seiner Doktorarbeit an der Universität Innsbruck Mechernich

Mechernich – Kurz vor dem Abschluss seiner Promotion über die Volkssprache in Liturgie und Seelsorge an der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck besuchte jetzt der tansanische Communio-Priester Clement Aloyce Kihiyo (46) das Mutterhaus in Mechernich.

Er hatte 2016 in der Gründungskapelle seine Gelübde in die Hände von Generalsuperior Karl-Heinz Haus abgelegt. Erstmals war er 2013 bei einem Communio-Treffen in der Benediktinerabtei San Anselmo in Rom mit der Communio in Verbindung getreten und hatte sich danach in die Bücher der Gründerin Mutter Marie Therese vertieft.

Communio-Priester Clement Aloyce Kihiyo (46) mit Schwester Lidwina in der Gründungskapelle des Ordo Communionis in Christo in Mechernich. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Am Ordo Communionis in Christo imponieren ihm das unbedingte Liebesgebot, die Treue zum erneuernden Zweiten Vatikanischen Konzil und der Umstand, dass jedes Communio-Mitglied dort wirkt und lebt, wo ihn oder sie das Leben hinstellt. Also nicht unbedingt im Kloster, sondern auch überall anders in der Welt, am Arbeitsplatz, in der Seelsorge, in der eigenen Familie. 

Professor für Liturgie

Father Clement Aloyce Kihiyo stammt aus einer von Benediktinern aus der Erzabtei St. Ottilien missionierten Gemeinde in Tansania. Zur Pfarrei Sakharani gehört auch sein Dorf Baga, in dem er mit mehreren Geschwistern aufwuchs. Seine inzwischen verstorbene Mutter war eine strenggläubige Katholikin, sein Vater wurde als Moslem geboren, konvertierte aber noch vor der Heirat zum Christentum.

Im Priesterseminar des Bistums Tanga war er schon unter den Studenten für die Liturgie verantwortlich. Vermutlich wird er auch mit Doktortitel als Professor ans Seminar zurückkehren oder eine ihm von seinem Bischof zugedachte Aufgabe übernehmen. Zunächst aber will Clement Aloyce Kihiyo für ein Jahr als Pfarrer in Österreich wirken und während dieser Zeit häufiger in Mechernich zu Gast sein.

pp/Agentur ProfiPress