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Traditionelles St.-Barbara-Theater

Traditionelles St.-Barbara-Theater
Theaterabteilung des Vereinsbunds “De Hommele” gibt am 5. und 6. Dezember den Mundart-Schwank “Der Gartenzwergmord” – Ensemble ist schon fleißig bei den Proben

Mechernich-Bergbuir – Es gibt zumindest einen kulturellen Pflichttermin im “Wilden Westen” der Stadt Mechernich und das ist das traditionelle St.-Barbara-Theater in Bergbuir. Dieses Jahr wird ein Mundart-Schwank mit dem viel versprechenden Titel “Der Gartenzwergmord” gegeben. Aufführungen sind am Freitag, 5. Dezember, ab 19.30 Uhr (Eintritt sechs Euro, für Kinder frei) und am Samstag, 6. Dezember, ab 20 Uhr (Eintritt sieben Euro, in den Pausen unterhält der Musikverein Bleibuir).
Die Theaterabteilung des Vereinsbundes “De Hommele” gibt seit vielen Jahrzehnten immer um das Fest der Heiligen Barbara (4. Dezember) herum Vorstellungen – “Die Heilige Barbara ist nämlich unsere Kapellenpatronin”, so Abteilungsleiter Konrad Beul.
Er steht auch selbst auf der Bühne, in diesem Jahr zusammen mit Elfriede Schlüpner, Gisela Geller, Oliver Gransow, Andreas Bremer, Sandra Jansen, Christian Schorn und Andrea Kratz. Und wenn der Textgeist einmal zuschlägt, stehen die Souffleusen Marita Dorweiler, Agnes Völler und Iris Schlüpner bereit. Die Regie hat Rita Gransow.

“Der Gartenzwergmord” ist ein Lustspiel in drei Akten von Gudrun Ebner.
Buxbaums und Holzapfels wohnen Garten an Garten. Während Heribert Buxbaum (Konrad Beul) seinen Garten mit Zwergen schmückt, liebt Inge Holzapfel (Sandra Jansen) mehr den gepflegten Stil. Besonders oft geraten Heribert und Inge wegen ihrer verschiedenen musikalischen Geschmacksrichtungen aneinander. Buxbaum liebt Marschmusik, Frau Holzapfel zarte klassische Töne.
Außerdem ist Heribert Buxbaum gegen Finanzbeamte eingestellt, was relativ fatal ist, denn ausgerechnet der Freund seiner Tochter ist beim Finanzamt beschäftigt. Tochter Eva (Gisela Geller) weiß nicht, wie sie dem Vater beibringen kann, dass dieser Finanzbeamte der Vater des Kindes ist, das sie erwartet.

Eines Tages ist Buxbaums Gartenzwerg “ermordet” worden. Sofort verdächtigt er die Nachbarin. Daraus entwickelt sich ein nachbarlicher Streit, der kaum noch beizulegen ist. Als dann auch noch die Klatschbase aus der Nachbarschaft ausplaudert, sie habe Frau Buxbaum (Elfriede Schlüpner) in den Armen von Herrn Holzapfel (Andreas Bremer) beobachtet, gerät alles außer Rand und Band.
An turbulenten Verwicklungen ist also beim diesjährigen Bergbuirer St.-Barbara-Theater einiges zu erwarten, aber es dürfte auch wieder ein Happyend geben, das alle versöhnt nach Hause gehen lässt. Eintrittskarten gibt es nur an den Abendkassen.
pp/Agentur ProfiPress

Manfred Lang

22.11.2008