„Ente und Gans“ für Anfänger
„Tennis all inclusive“ beim Feriencamp des Mechernicher Tennisclubs Schwarz-Weiß – Von Klein bis Groß wurde individuell trainiert – Kinder und Eltern begeistert
Mechernich – „Danke, ihr wart spitze!“, betonten Uwe Ismar und Stefanie Schaefer-Gröb nach dem Sommertrainingscamp für Kinder und Jugendliche. Sie lobten die teilnehmenden „Pänz“ stellvertretend für den Veranstalter, den Vorstand des Tennisclubs TC Schwarz-Weiß Mechernich. Nach der Corona-bedingten Zwangspause im vergangenen Jahr konnte das beliebte Tenniscamp des Mechernicher Clubs wieder in der letzten Woche der Sommerferien stattfinden.
„Tennis all inclusive“, das Motto der Woche, meinte eine „Rundum-Sorglos-Veranstaltung“, bei der die Kinder im Mittelpunkt standen. An einigen Tagen tummelten sich dort bis zu 24 Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 16 Jahren. Neben den Kindern aus den eigenen Reihen und Nachbarvereinen stand das Camp auch Tennisneulingen offen. Das Programm startete täglich mit einem gemeinsamen Frühstück.

Die Verantwortlichen und die Clubtrainer Horst Kneppel und Ludger Selker hatten ein abwechslungsreiches, auf das jeweilige Alter und Können der Kinder zugeschnittenes Training mit Unterhaltungsmomenten auf die Beine gestellt. „Jäger im Wald“ und „Ente und Gans“ waren zwei der Spiele, bei denen auf kindgerechte Art Reaktionsfähigkeit, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Geschicklichkeit geübt wurden.
Gerne nahmen die Planer auch das Angebot des Clubmitglieds Andreas Wörmann an, mit den Kindern eine Einheit im Jonglieren zu machen. Die Kinder waren mit Feuereifer dabei und nebenbei wurde ihre Auge-Hand-Koordination besonders geschult.

Mechernicher helfen sich
Kulinarisch kam auch niemand zu kurz: Clubmitglieder und Eltern verwöhnten die „Pänz“ mittags und nachmittags mit allerlei selbstgekochten und gebackenen Leckereien. „Vielen Dank an alle fleißigen Köchinnen und Köche“ sagte Hauptorganisator Uwe Ismar: „Ein großes Dankeschön geht ebenso an alle Unternehmen und Privatleute in Mechernich, die durch ihre großzügigen Lebensmittel-, Sach- und Geldspenden geholfen haben.“ So konnte der Teilnahmebeitrag niedrig gehalten werden.
Vereinsvorsitzender Mike Rheinbold fragte die Kinder beim gemeinsamen Grillen mit den Eltern, wie es ihnen gefallen habe. Spontaner lautstarker Applaus machte weitere Nachfragen überflüssig…

Neben Sport sollten den Kindern Freude und Abwechslung nach den Erlebnissen der Hochwasserkatastrophe geboten werden, so Uwe Ismar. Dies sei gut gelungen und der Lohn für viele Stunden Arbeit der vielen Helferinnen und Helfer.
hg/pp/Agentur ProfiPress