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Eine Weltreise mit Essen und Musik

Auftakt der interkulturellen Wochen im Kreis Euskirchen mit Begegnungscafé in Kall – Flüchtlingshilfe Kall und Verein zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe Wirkstatt waren diesmal gemeinsame Ausrichter

Kall – Auch wenn das Begegnungscafé der Flüchtlingshilfe Kall diesmal anders hieß, wirkte es doch sehr vertraut. Viele der Besucher kennt man von den „normalen“ monatlichen gemütlichen Treffen. Und selbstverständlich war auch das Begegnungscafé-Team um Waltraud Tümmler mit am Start und verwöhnte die Gäste.

Das Begegnungscafé der Flüchtlingshilfe Kall und diesmal auch mit dem Verein Wirkstatt luden zur „Kulinarischen und musikalischen Weltreise“ ein. Abwechslungsreiche Speisen aus aller Welt gab es reichlich. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Das Begegnungscafé stellte diesmal aber den Auftakt der interkulturellen Wochen im Kreis Euskirchen dar. Unter dem Titel „Kulinarische und musikalische Weltreise“ hatte die Flüchtlingshilfe, diesmal in Partnerschaft mit dem Verein Wirkstatt, eingeladen.

Die musikalische Weltreise bestand daraus, dass Besucher des Cafés im Vorfeld ausgewählte Musikstücke an Paul Neufeld von der Flüchtlingshilfe der Gemeinde sendeten. Neufeld erstellte daraus eine etwa zweieinhalbstündige Liste mit Musik aus verschiedenen Ländern – hauptsächlich auf Arabisch, aber auch Musik auf Spanisch, Englisch und Deutsch.

Paul Neufeld von der Flüchtlingshilfe Kall und Veronika Neumann (l.) vom Verein Wirkstatt begrüßten die Besucher. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Diese Musik war der Soundtrack für die kulinarische Weltreise. Wieder hatten viele Teilnehmer Spezialitäten, süße wie herzhafte, aus ihrer Heimat gekocht und gebacken. Dabei waren auch optisch ungewohnte Köstlichkeiten dabei wie ein Reiskuchen, der mit Hähnchenschenkeln verziert war.

„Wir freuen uns sehr, dass das Begegnungscafé sich etabliert hat“, sagte Paul Neufeld. Essen und Musik aus aller Welt verbinde Menschen und Kulturen und führe dazu, dass Menschen Kultur besser verstünden, so Neufelds Meinung.

„Die Wirkstatt beteiligte sich, um noch mehr Bürger mit den neuen Nachbarn zusammenzubringen“, erzählte Veronika Neumann von der sozialen Einrichtung. In Kall steht die Wirkstatt im ständigen Kontakt mit dem Rathaus, beim Reparaturtreff helfen immer Geflüchtete mit. Außerdem wollte die Wirkstatt auf ihre neuen mehrsprachigen Flyer hinweisen, in dem Anlaufpunkte aufgelistet werden, wo sich Geflüchtete und sonstige Migranten beraten lassen können.

Die „neuen und alten“ Nachbarn aus Kall kamen auch beim Begegnungscafé, das als Auftakt der interkulturellen Wochen im Kreis Euskirchen fungierte, ins Gespräch. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Zu den Besuchern dieses Begegnungscafés zählten auch zwei politische und berufliche Ruheständler: Ex-Bürgermeister Herbert Radermacher und Ex-CDU-Fraktionschef Toni Mießeler schauten sich voller Freude das bunte Miteinander an. Auch ein 15 Personen starker Kurs der Euro-Schule kam zum Auftakt der interkulturellen Wochen ins Pfarrheim St. Nikolaus in Kall.

pp/Agentur Profipress