Aktuelles

Rotkreuz-Helfer sind „Engel des Monats“

Leiterin des Musikzweiges am Kölner Humboldt-Gymnasium bedankte sich in einem rührenden Schreiben für die professionelle Hilfe bei dem schweren Busunfall am 16. November in Wißkirchen

Rolf Klöcker, zukünftiger Kreisgeschäftsführer des Roten Kreuzes, freut sich, dass der Einsatz der Rotkreuz-Helfer im Kreis Euskirchen nach dem schweren Busunfall so große Anerkennung fand. Zum Ausdruck kam dies vor allem in dem Schreiben der Leiterin des Musikzweiges am Kölner Humboldt-Gymnasium. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Kreis Euskirchen/Obergartzem – Nach der Erstversorgung der Verletzten, der Betreuung der Unfallbeteiligten und Verpflegung der Einsatzkräfte beim Busunfall am 16. November in Höhe des Pendlerparkplatzes an der A1-Anschlussstelle in Wißkirchen hat das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen zahlreiche Dankesschreiben, -mails und -anrufe erhalten, in denen die am Unfall beteiligten Lehrer, Eltern der im Bus transportieren Kinder und Mitglieder der Schulleitung des Humboldt-Gymnasiums in Köln ihre Dankbarkeit über die „professionelle und liebevolle Versorgung“ zum Ausdruck gebracht haben.

Eine Dankeskarte mit der Aufschrift „Engel des Monats“, die mit einer Spende in diesen Tagen in der Euskirchener Rotkreuz-Zentrale eintraf, bewegte Rolf Klöcker, neuer Kreisgeschäftsführer ab 31. Dezember, besonders. Die Musikzweig-Leiterin des Humboldt-Gymnasiums in Köln schreibt an die Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes:

„Liebe Engel des Roten Kreuzes in Mechernich! (Anmerkung: Der Busunfall in Höhe der A1-Anschlussstelle Wißkirchen ereignete sich auf dem Gebiet der Stadt Mechernich)

Das Humboldt-Gymnasium in Köln, die Rheinische Musikschule und das Blasorchester möchten sich ganz herzlich für die professionelle und liebevolle Versorgung nach unserem Verkehrsunfall mit 2 Reisebussen bedanken. Bis heute sagen die Kinder und Eltern, dass es so toll war, dass alle vor Ort gut versorgt waren, abgelenkt wurden durch Spiele, Essen und zu trinken bekommen haben und sehr gut beraten wurden, was jetzt und in Zukunft zu tun ist. Es ist tröstlich zu wissen, dass man in so einer schwierigen Lebensphase und mit so einem schlimmen Ereignis nicht alleine gelassen wird und dass ein so gut funktionierendes System einem zur Seite steht. Sie können alle stolz auf ihr Team sein und ich hoffe, dass alle Stationen vom Roten Kreuz so klasse und prima aufgestellt sind. Mit einer kleinen Spende hoffen wir etwas zur weiteren Hilfe beitragen zu können. Allen Mitarbeitern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!“

Für Rolf Klöcker ist das Schreiben ein Indiz dafür, dass das Jahr 2012 für das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen nicht nur ereignisreich, sondern auch erfolgreich war. „Ich bin davon überzeugt, dass wir nicht zuletzt wegen des außergewöhnlichen Engagements jedes einzelnen Haupt- und Ehrenamtlichen als Rotes Kreuz im Kreis Euskirchen recht gut aufgestellt sind und sehe dem neuen Jahr daher sehr zuversichtlich entgegen“, so der zukünftige Rotkreuz-Chef.

pp/Agentur ProfiPress