60 Jahre Museum Kommern

Programm rund um die ersten Jahre des Museums von Dienstag, 20., bis Sonntag, 25. Juli – Gemeinsam mit Besuchern soll auf 60 Jahre rheinische Kultur zurückgeblickt werden – Scheunenkino und viele Jubiläumsangebote

Mechernich-Kommern – Das Kommerner Freilichtmuseum ist ein Stück rheinländische Kultur und Geschichte, das nicht mehr weg zu denken ist. In diesen Tagen jährt sich zum 60. Mal die Eröffnung auf dem Kahlenbusch 1961.

Von Dienstag, 20., bis Sonntag, 25. Juli, bietet das Museum deshalb ein ganz besonderes und umfangreiches Angebot rund um Handwerk, Hausbau und Hauswirtschaft, um die Gäste in die Entstehungszeit des Museums eintauchen zu lassen. Museumssprecher Daniel Manner: „Gemeinsam wollen wir diese ersten Aufbaujahre Corona-konform feiern – und uns damit auch bei den zahlreichen und treuen Besucherinnen und Besuchern bedanken“.

Am Dienstag, 20. Juli, vor 60 Jahren öffnete das Freilichtmuseum Kommern seine Tore für Besucher. Zum Jubiläum gibt es kommende Woche einige Angebote. Unser Bild zeigt einen Schulausflug 1960 vor dem Schützendorfer St.-Michaels-Kapellchen (Baugruppe Eifel). Archiv: LVR/pp/Agentur ProfiPress

„Erwartungen weit übertroffen“

Gegründet im Jahre 1958 ist das Freilichtmuseum das zweitälteste, große und regionale Freilichtmuseum in Deutschland. Nach drei Jahren intensiver Bauarbeit und bereits elf errichteten Gebäuden wurde am 20. Juli 1961 die Eröffnung des „Rheinischen Freilichtmuseums Kommern“ fürs Publikum gefeiert werden.

Gründungsdirektor Dr. Adelhart Zippelius lobte ein Jahr später die Entscheidung der Landschaftsversammlung für das ländliche Kommern als Standort und den großen Besucherzuspruch: „Im ersten Jahre, das heißt bis Ende Juli 1962, haben nicht weniger als rund 60.000 Besucher unser Tor passiert – Besucher vorwiegend aus den großen Städten unseres Landes. Mit einer so hohen Zahl schon im ersten Jahr wurden unsere Erwartungen weit übertroffen“.

So läuft ab Dienstag, 20. Juli, im Scheunenkino beispielsweise ein Dokumentarfilm aus der Zeit des Gründungsdirektors Adelhart Zippelius und an vielen kleinen Stationen kann erkundet werden, wie alles begann, die ersten Häuser errichtet wurden und was damals schon alles zu sehen war.

hg/pp/Agentur ProfiPress