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Treibjagden haben begonnen

Kreisjägerschaft Euskirchen: Herbst ist die Zeit der Drück-  und Treibjagden

Die Kreisjägerschaft macht auf den Beginn der Drück- und Treibjagden aufmerksam, die in diesen Wochen Hochsaison haben. Hier ein ArchivFoto von der Fuchsjagd im Februar dieses Jahres, bei der kreisweit zahlreiche Füchse zur Strecke gebracht wurden. Foto: Claudia Luxenburger/pp/Agentur ProfiPress

Kreis Euskirchen/Mechernich – Mit dem Herbst hat die Zeit der Drück-  und Treibjagden begonnen. Darauf macht die Kreisjägerschaft aufmerksam. „Sinn und Ziel der Jagd ist, den Zuwachs der Population zu reglementieren und die Lebensverhältnisse von Tieren und Pflanzen in den Biotopen im Gleichgewicht zu halten“, betont Reinhold Wanasek, Obmann für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Vor allem in Stadt- oder Gemeindenähe komme es während der herbstlichen Gesellschaftsjagden zu vielen Begegnungen zwischen Jägern und Bürgern. „Doch auch in sensiblen Bereichen hat der Gesetzgeber die Jagd ausdrücklich erlaubt“, so Wasanek. Aufgrund der Empfindlichkeiten von Bürgern und Anwohnern fühlten sich die Jäger jedoch gerade hier verpflichtet, mit ihrem Jagdrecht verantwortungsvoll umzugehen.

In Naherholungsgebieten und besonders in Gemeinde- beziehungsweise Stadtnähe steige die Wahrscheinlichkeit, dass Passanten und Anwohner die Ordnungshüter anrufen, wenn sie Schüsse hören. „Dies ist verständlich, aber nicht vonnöten, wenn vorher erkannt wird, dass Jäger in der Umgebung auf einer gemeinschaftlichen Jagd sind“, informiert Wasanek für die Kreisjägerschaft. Die Gefahrenbereiche der Schrote reichten nur mehrere hundert Meter. Die Jäger seien gut ausgebildet und verantwortungsbewusst und wüssten die Entfernungen einzuschätzen. Allerdings sollten die Bürger auch für sich selbst sicher handeln und nicht in ein Treiben hineinlaufen, so der Presseobmann. Die Kreisjägerschaft sei an einem offenen Dialog zwischen Jägern und Nichtjägern interessiert, um  das Verständnis für die Jagd zu fördern.

 pp/Agentur ProfiPress