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Traumwetter im Zoch

 

Treffen der Tollitäten im Kommerner Zug – Tausende Besucher an den Straßen – Kaiserwetter für die Jecken

Wo es sich knubbelt, da ist auch Superstimmung: Tausende kostümierte Jecken hatten ihren Spaß beim Kommerner Rosenmontagszug. Foto: Edgar Schnicke/pp/Agentur ProfiPress

Kommern – „Wenn de Sonn schön schingk…“ heißt es in einem Schlager der „Bläck Fööss“. Ja, wenn die Sonne scheint… Die Kommerner hatten bei ihrem Rosenmontagszug mal wieder mit der großen Kelle aus dem Glückstopf geschöpft: Für die Tausenden Jecken, die den Zugweg säumten, herrschte eitel Sonnenschein und Temperaturen von – zumindest für die Jahreszeit – kuscheligen sechs bis acht Grad.

33 Wagen, Musik- und Fußgruppen hatte der Kommerner Rosenmontagszug diesmal aufzubieten. Gleich drei Dreigestirne fuhren im jecken Treiben mit: Neben dem Kommerner Dreigestirn – Prinz Björn I. (Schäfer), Jungfrau Raffaela (Ralf Arendt) und Bauer Guido (Siegert) – konnte „Greesberger“-Sitzungspräsident Willy Gemünd auch die Mechernicher Tollitäten und das Trifolium aus Schwerfen (Prinz Albrecht, Bauer Gerd und Jungfrau Jolanda) im Zug begrüßen.

Bei der Vielzahl der fantasievollen Kostüme, die man im Zug erblickte, schoss die Kommerner Feuerwehr den Vogel ab: Die Kameraden hatten sich als Lego-Feuerwehr verkleidet und sich damit, am Samstag zuvor beim Preismaskenball den ersten Platz gesichert.

Dass man sich in Kommern kennt und bei Not schnell reagieren kann, zeigte eine Szene auf Höhe des Hauses auf der Kölner Straße 69. Als der Wagen des Dreigestirns dort auf der Straße hielt, rief Roswitha Braun, die am Zugweg stand, in Richtung des Prinzen Björn I. (Schäfer): „Na, musste auf’s Klo?“ Der lachte nur und winkte ab. Dem erstaunten „ProfiPress“-Redakteur löste Roswitha Braun das Rätsel auf: Sie kennt den Prinzen bereits als Dreikäsehoch aus dem katholischen Kindergarten, wo sie als Erzieherin arbeitete. Am Donnerstag plagte Björn I. beim Kinderzug ein menschliches Bedürfnis. Roswitha Braun erkannte die Not und schickte den Prinzen zu ihrer Nachbarin Elle Conraths, die ihre Tollität flugs zur Toilette bugsierte. Sichtlich erleichert erklomm der Prinz danach wieder seinen Wagen. Am Rosenmontag war das nicht nötig: Der Prinz hielt durch.

pp/Agentur ProfiPress