Leitungsteam für Sekundarschule

Kommissarische Schulleitung der neuen Sekundarschule Mechernich-Kall stellte sich im Mechernicher Schulausschuss vor – Optimale Planung aufgrund zutreffender Schülerprognosen der Verwaltung

Der Erste Beigeordnete der Stadt Mechernich Thomas Hambach (rechts) begrüßte die kommissarische Leiterin der Sekundarschule Mechernich-Kall Dagmar Wertenbruch und ihren Stellvertreter Alexander Inden im Schulausschuss. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur Profipress

Mechernich – Die Einrichtung der Sekundarschule Mechernich-Kall geht mit großen Schritten voran. Möglich ist dies in Mechernich unter anderem aufgrund der Prognosen der Verwaltung, die sich als absolut zutreffend erwiesen haben. „Wir hatten für den Mechernicher Standort der Sekundarschule zuvor eine absolute Schülerzahl von 105 errechnet“, berichtet Holger Schmitz, der Fachbereichsleiter Bildung, Soziales und Tourismus der Stadt Mechernich. Somit war die Stadt von einer vierzügigen Sekundarschule in Mechernich ausgegangen.

Tatsächlich haben sich von den 279 Viertklässlern im Stadtgebiet 105 für die Sekundarschule angemeldet, 37 Prozent von ihnen hatten die Empfehlung für „Hauptschule“ und insgesamt 63 Prozent für „Hauptschule oder Realschule“, „Realschule“ beziehungsweise „Realschule oder Gymnasium“ mit auf den Weg bekommen. „Was wir allerdings nicht berechnet hatten, sind die sechs auswärtigen Schüler, die die Mechernicher Sekundarschule besuchen möchten“, freut Schmitz sich über die zahlreichen Anmeldungen. Bei allen sechs Schülern liegt die Empfehlung für einen anderen Schultyp als die Hauptschule vor.

„Wir werden darauf achten, dass die Klassen nicht zu groß werden“, versicherte Dagmar Wertenbruch im Mechernicher Schulausschuss. Die Konrektorin der Städtischen Realschule „Im Feytal“ stellte sich im Ausschuss als kommissarische Leiterin der Sekundarschule mit einer zunächst 50-Prozent-Stelle vor. Parallel dazu wird sie bis zum kommenden Schuljahr ihre Tätigkeit an der Realschule weiterführen. Nach den Sommerferien ist sie dann zu 100 Prozent für die neue Schule da.

Wohl kaum jemand wäre geeigneter dazu, die Sekundarschule auf die Schiene zu setzen, hatte die 54-jährige Lehrerin für Deutsch und Textilgestaltung doch selbst das pädagogische Konzept für die neue Schule federführend mit erarbeitet. Gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Alexander Inden, der sich ebenfalls im Mechernicher Ratssaal vorstellte, nimmt sie nun die Umsetzung dieses Konzeptes in Angriff. „Wir freuen uns“, kommentierte der Ausschussvorsitzende Robert Ohlerth, dass Sie, die Sie das Konzept mitentwickelt haben, es nun auch mit Leben füllen.“ Wertenbruch ihrerseits versicherte, dass sie sich auf die neue Aufgabe freue. Auch, wenn diese mit sehr viel Arbeit verbunden sei: „Im Moment weiß man gar nicht, wo man anfangen soll…“

Alexander Inden hat während einer Vertretungstätigkeit an der Kommerner Grundschule „die Eifel kennen und lieben gelernt“, wie er im Schulausschuss berichtete, und sei dann später nach Bad Münstereifel gezogen, wo er heute noch lebt. Derzeit arbeitet er noch an der Gesamtschule Kerpen. „Als ich von der geplanten Sekundarschule Mechernich-Kall hörte, habe ich mich mit dem Konzept beschäftigt“, so Inden. Das habe ihn so überzeugt, dass er zu dem Schluss gekommen sei: „Das könnte mein Weg sein.“

In Kall wird die Sekundarschule mit 55 Schülern starten, so dass an beiden Standorten zusammen ab dem kommenden Schuljahr 2013/14 166 Schülerinnen und Schüler lernen werden. Offizieller Schulträger ist die Stadt Mechernich.

pp/Agentur ProfiPress