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Kruse schickte Kölner Dreigestirn auf den Mond

Mechernicher Maler fertigte zum 25. Mal das karnevalistische Bühnenbild im Kölner Hotel Maritim

Einen Ausflug auf den Mond unternehmen Kölns Jecke auf dem Bühnenbild des Mechernicher Malers Franz Kruse im Kölner Luxushotel Maritim. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich/Köln – Das Kölner Hotel Maritim ist Schauplatz großer Karnevalssitzungen. Ob die schrill-bunte Klubsitzung des 1. FC Köln, bei der Mannschaft, Trainer und Funktionäre sich von der jecken Seite präsentierten, die Miljöhsitzung der Kölsche Grielächer, der Ball der Roten Funken oder die Afterzoch-Party: Gefeiert wird und wurde stets vor dem Bühnenbild des Malers Franz Kruse aus Mechernich-Floisdorf. „In diesem Jahr habe ich Jubiläum“, so Kruse. Für die diesjährige Session lieferte er zum 25. Mal die Kulisse für das närrische Treiben im Luxushotel am Heumarkt.

Das neue Kölner Karnevalsmotto erfährt Kruse alljährlich am Karnevalsdienstag, anschließend bleibt ihm für die künstlerische Umsetzung des Spruches ein knappes Jahr. Seinen Entwurf präsentiert er den Verantwortlichen des Kölner Karnevals bereits im Sommer. Findet sein Vorschlag Gefallen – und das war bislang stets der Fall – gibt sich der Mechernicher Maler an die handwerkliche Umsetzung.

Der Mechernicher Künstler Franz Kruse (72) bei der Arbeit in seinem Atelier im früheren Sportlerheim am „Eifelstadion“. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Für dieses Jahr ging es darum, das Motto „Zokunf – Mer spingkse wat kütt“ bunt und originell in Szene zu setzen. Für einen Ausflug in den Karneval der Zukunft ließ Künstler Kruse Kölner Jecke auf einer Rakete ins All starten. Dort angekommen ist schon das Kölner Dreigestirn und winkt fröhlich vom Mond herab. Rakete und Mond verbindet der  schwungvolle Motto-Schriftzug auf einem blauen Sternenhimmel.

Sechs Meter hoch und zehn Meter breit ist die Kulisse, hinzu kommen ebenfalls von Kruse gestaltete Seitenteile, die die riesigen Lautsprecher verkleiden. Hunderte Quadratmeter Sperrholz, verstärkende Latten, unzählige Schrauben und etliche Liter Farbe benötigte der Maler für seine Arbeit, die ihm wieder großes Lob seitens der Kölner Karnevalisten und der Verantwortlichen des Hotels einbrachte.

pp/Agentur ProfiPress