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Bunt, lecker, selbstgemacht

Mechernicher Kinder machen Gummibärchen selbst – Lehrreicher städtischer „Ferienspaß“ für Kinder – Verschiedene Farben, Motive und Geschmacksrichtungen – Leckerei in den Sommerferien – Ein Bericht von Bernhard Romanowski im „Kölner Stadt-Anzeiger“ über eine von vielen Veranstaltungen in dem seit Jahrzehnten erfolgreichen „Ferienspaß“ der Stadt Mechernich

Mithilfe von Brigitta Züll füllten die „Pänz“ die Gummibärchenmasse behutsam in die dafür vorgesehen Silikonform. Anschließend musste die süße Versuchung erst einmal kalt gestellt werden. Foto: Bernhard Romanowski/KSTA/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Es ist (noch) Ferienzeit in Nordrhein-Westfalen, so natürlich auch in Mechernich. Doch auch die schulfreie Zeit können die Kinder nutzen, um etwas zu lernen. Da bieten sich Themenbereiche an, die im Unterricht, der ohnehin oft genug theoriebetont ist, selten vorkommen. Das Herstellen von Gummibärchen ist eine Möglichkeit, auch die praktisch-handwerklichen Fähigkeiten ein wenig zu schulen und gleichzeitig reichlich Spaß zu haben und anschließend dem eigenen Appetit auf Süßes gerecht zu werden.

Die Nachfrage für einen Gummibärchen-Selbstmach-Kurs war sehr groß und aus Platzgründen erhielten leider nur eine Hand voll Kinder die Möglichkeit, in der Mechernicher Adler-Apotheke von Dr. Werner Klinkhammer Hand anzulegen, wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet. Für Acht- bis 14-Jährige war die Selbstmach-Aktion ausgeschrieben.

Unterstützt wurden die Kinder um Werner Klinkhammer von Ulrike Warnecke-Braun und Ricarda Kißgen vom städtischen „Ferienspaß“-Team, einem Sommerprogramm für Kinder aus dem Stadtgebiet. Hochmotiviert und konzentriert gingen die „Pänz“ mit ihren Betreuern ans Werk.

Gummibärchen verschiedener Art brachten sie mithilfe der Betreuer zu Stande. Neben vielen bunten Naschfiguren und den gewöhnlichen Gummibärchen, stellten die Kinder beispielsweise auch süße und schaurig-schöne Gummibärchen-Totenköpfe her, die sie anschließend vernaschten.

Zur Herstellung der Leckereien, schreibt Bernhard Romanowski im „Kölner Stadt-Anzeiger“, verwendeten die Kinder drei Päckchen Gelatinepulver, 60 Gramm Zucker, 90 Gramm Fruchtsirup, einen Teelöffel Honig und vier Gramm Vitamin C. Mit Wasser verrührten die „Pänz“ die Gelatine in einem Topf. Anschließend musste diese eine gute Viertelstunde quellen. Danach erwärmten die Kinder und Betreuer ebenso einen größeren Topf mit Wasser auf dem Herd. Nur kochen durfte das Wasser nicht, verrieten die beiden Betreuerinnen Warnecke-Braun und Kißgen sowie Apothekenassistentin Biggi Züll dem Journalisten vom „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Der Zucker musste anschließend noch mit sechs Esslöffeln Wasser verrührt werden. Der kleinere Topf mit Gelatine wurde dann in den größeren Topf gehangen. Honig, Vitamin C und den Sirup der Gelatine verrührten die Kinder mit der Zuckerlösung. Der Kleinere musste folgend wieder aus dem Wasser des Größeren genommen werden. Sein Inhalt kam dann in die dafür vorgesehen Förmchen, die danach in den Kühlschrank wanderten, um nach einigen Stunden fest und genießbar zu sein. Fertig waren die Selfmade-Gummibärchen.

Am Schluss erfreuten sich Betreuer und Kinder gleichermaßen über bunte Süßigkeiten in den Geschmacksrichtungen Erdbeere, Waldmeister, Holunder und Himbeere.

pp/Agentur ProfiPress