Aktuelles

ProfiPress

Agentur für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, journalistische und redaktionelle Dienstleistungen.

GdG St. Barbara Mechernich

3500 Euro für Indien und Mechernich

„Orgateam Hüttenzauber“ überreichte Reinerlös eines tollen Adventssonntags an die gemeinnützige Bürgerstiftung Mechernich und für Projekte der Mechernicher Roggendorf-Schwestern

Mechernich – 3473 Euro Reinerlös bei rund 4500 Euro Umsatz machte das Orgateam „Hüttenzauber“ der Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara am ersten Adventssonntag, 3. Dezember, mit seiner Mischung aus Andheri-Basar und buntem Unterhaltungsprogramm.

Scheckübergabe mit (v.r.) Ursula Koch, Helga Leinenbach, Maria Jentgen, Claudia Simon, Stephanie Schaefer-Gröb, Agnes Peters und Ralf Claßen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Scheckübergabe mit (v.r.) Ursula Koch, Helga Leinenbach, Maria Jentgen, Claudia Simon, Stephanie Schaefer-Gröb, Agnes Peters und Ralf Claßen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Den symbolischen Scheck überreichten Agnes Peters, Ursula Koch, Claudia Simon, Steffi Schaefer-Gröb und Helga Leinenbach am Donnerstagabend im Johanneshaus an Maria Jentgen und Ralf Claßen von der Mechernich-Stiftung. Diese gemeinnützige Bürgerstiftung, die unverschuldet in Not geratenen Bürgern aus der Stadt Mechernich unter die Arme greift, bekommt die eine Hälfte des „Hüttenzaubers“.

Menschliche Arbeits- und Lebenszeit wurde im Johanneshaus verlost. Es gab Fensterputzen, Einkaufengehen, Rasenmähen, Klangmassagen, Phantasiereisen, Kirchenführungen und eine Stunde Plausch mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zu gewinnen. Ein nikolaus-bemütztes „Notars“-Team überwachte die Losziehung. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Menschliche Arbeits- und Lebenszeit wurde im Johanneshaus verlost. Es gab Fensterputzen, Einkaufengehen, Rasenmähen, Klangmassagen, Phantasiereisen, Kirchenführungen und eine Stunde Plausch mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zu gewinnen. Ein nikolaus-bemütztes „Notars“-Team überwachte die Losziehung. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Der zweite Teil geht an die „Indienhilfe Köln“, die mit dem von Sr. Anna Huberta Roggendorf aus Mechernich in Indien gegründeten Orden der „Helpers of Mary“ zusammenarbeitet. Das Geld geht auf dem Subkontinent an Mädchen, die buchstäblich von der Straße geholt werden, berichtete Agnes Peters bei der Übergabe.

Zur Freude der „Hüttenzauber“-Besucher im Johanneshaus führten Kinderunter Anleitung von Susanne Schmitz einen Nikolaustanz auf. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Zur Freude der „Hüttenzauber“-Besucher im Johanneshaus führten Kinderunter Anleitung von Susanne Schmitz einen Nikolaustanz auf. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Nicht alle Aktivistinnen waren bei der Scheckübergabe dabei, im Team Hüttenzauber arbeiteten auch Alexandra Lauterbach, Susanne Schmitz und Carina Schneider mit. Zu den Ehrenamtlichen, die mitanpackten und anderen Freude machten, gehörten am 3. Dezember auch Albert Meyer, der Präsident des Festausschusses Mechernicher Karneval (FMK) als Nikolaus und Diakon Manni Lang als „Ausklöpper“ einer originellen Versteigerung, bei der Mitchristen Lebenszeit und Dienstleistungen als Preise ausgesetzt hatten.

Rasenmähen und Klangmassagen

Da hatten Freiwillige zwei Stunden Fensterputzen, Einkaufengehen, Rasenmähen, Klangmassagen, Phantasiereisen, Pfarrer Pühringer Kirchenführungen, der Geologe Dr. Franz Richter einen gelehrten Rundgang um und durch die Kakushöhle und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick einen einstündigen Plausch im Rathaus als Preise ausgelobt.

Zu den Ehrenamtlichen, die beim „Hüttenzauber“ mitanpackten und anderen Freude machten, gehörte am 3. Dezember auch Albert Meyer, der Präsident des Festausschusses Mechernicher Karneval (FMK) als Nikolaus. Foto: Agnes Peters/pp/Agentur ProfiPress
Zu den Ehrenamtlichen, die beim „Hüttenzauber“ mitanpackten und anderen Freude machten, gehörte am 3. Dezember auch Albert Meyer, der Präsident des Festausschusses Mechernicher Karneval (FMK) als Nikolaus. Foto: Agnes Peters/pp/Agentur ProfiPress

Es spielte die „Krispie-Band“ (Krippenspieler-Orchester) unter der Leitung von Rainer Peters. Von Susanne Schmitz choreographierte und Nikolaus-bemützte Kinder führten einen vorweihnachtlichen Tanz auf, zwei Schüler aus Fedor Volkows Gitarrenklasse gaben ein Konzert. Es gab Reibekuchen aus der bereits beim „Kleinen Katholikentag“ im Juni bewährten Braterei der Holzheimer Katholiken und Karnevalisten um Edith und Hans-Joachim Emonds, außerdem Kaffee und Kuchen, Hot Dogs und Glühwein.

Lebkuchenwände und Dächern stellte die Mechernicher Bäckerei „Hofman & Hoffmann“ zur Verfügung, die Kinder durften sie zusammensetzen und als Knusperhäuschen dekorieren. Foto: Agnes Peters/pp/Agentur ProfiPress
Lebkuchenwände und Dächern stellte die Mechernicher Bäckerei „Hofman & Hoffmann“ zur Verfügung, die Kinder durften sie zusammensetzen und als Knusperhäuschen dekorieren. Foto: Agnes Peters/pp/Agentur ProfiPress

Es gab auch Essens- und Tankgutscheine, Freifahrten auf der Sommerrodelbahn im Mühlenpark, Trainingseinheiten im Fitnessstudio, eine begleitete Autofahrt nach Euskirchen und zurück, Haareschneiden, ein Nachmittag mit Franz Kruse in dessen Atelier und Dienstleistungen der Generationengenossenschaft Geno Eifel zu gewinnen.

Mischung aus Alt und Neu

Es gab ein Kinder-Animationsprogramm mit Knusperhäuschen-dekorieren, für das die Bäckerei Hofman und Hoffmann Lebkuchenwände und Dachhälften geliefert hatte. Deko-Artikel, Liköre, Marmeladen und Plätzchen wurden verkauft, ebenso Advents- und Türkränze.

Der kleine Lebkuchenarchitekt Hannes war zurecht stolz auf sein Bau- und Backwerk. Foto: Agnes Peters/pp/Agentur ProfiPress
Der kleine Lebkuchenarchitekt Hannes war zurecht stolz auf sein Bau- und Backwerk. Foto: Agnes Peters/pp/Agentur ProfiPress

Der frühere Basar für die Schwestern Roggendorf habe unter dem Titel „Hüttenzauber“ ein moderneres Outfit bekommen, hieß es seitens des Veranstalters. Der städtische Dezernent und Kämmerer Ralf Claßen bedankte sich für die Aktion des „Orgateams Hüttenzauber“: „Es ist eine tolle Idee, dass Menschen Lebenszeit für andere Menschen stiften, und dabei am Ende noch Erlös für Dritte rausspringt, die dringend auf Hilfe angewiesen sind.“

Die Seelsorgerin und stellvertretende Stiftungsvorsitzende Maria Jentgen sagte, den Frauen sei eine tolle Mischung aus hergebrachtem Basarprogramm und völlig neuen und originellen Angeboten gelungen.

pp/Agentur ProfiPress